„That´s not what America is all about!“ Wahlkampfendspurt bei den Demokraten und Republikaner In der letzten Woche vor den US-Präsidentschaftswahlen am 4. November 2008 verwandelte sich der Bundesstaat Ohio noch einmal zum angesagten Hotspot der diesjährigen Wahlen. Alle Kandidaten, ob Präsidentschafts- oder Vizekandidaten, kamen am Ende des Wahlkampfes zum battleground Ohio. Hier zeigt sich, dass es auf das richtige Timing ankommt. Angefangen hat alles mit dem groß angekündigten Auftritt John McCains in Dayton, im Westen des Bundesstaates. Wir erwarteten unsere erste Großveranstaltung mit Spannung. Die Reihen füllten sich jedoch nur langsam, die McCain-Anhänger ließen sich Zeit – obwohl sie die eigentlich nicht mehr haben. Die Zuschauer bildeten den absoluten Durchschnitt derer, die wohl am 4. November John McCain zum nächsten Präsidenten der USA wählen würden – vom Arbeiter über den Farmer bis hin zum Kleinunternehmer. Aaron Tippin, Country-Sänger, trat als McCains Vorband auf. Er stimmte das Publikum musikalisch auf McCains Country First Kampagne ein. Kurz darauf erschien McCain mit Ehefrau Cindy, ein Meister negativer Verbalattacken. Es war eher traurig mit ansehen zu müssen, wie die große Republikanische Volkspartei in einem Präsidentschaftswahlkampf schlicht und ergreifend keine Agenda vorzuweisen hat. Doch das Publikum in Dayton sah das anders und jubelte voll Zustimmung. A propos, Jubel! Die Anwesenden ließen ihn zumeist gar nicht ausreden. Besonders wenn McCain über Sarah Palin sprach, war der Jubel des Publikums ungebremst. Wenig später bildete sich eine lange Schlange um die Turnhalle der Bowling Green State University im Nordwesten Ohios. Der Andrang zum Wahlkampfauftritt Sarah Palins samt Ehegatten und Joe the Plumber war groß. Wie aufgestachelt jubelten die Menschen ihr bei standing ovations zu. Der Kanon ihrer zentralen Werte erschöpfte
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"That's not what America is all about!" : Wahlkampfendspurt bei den Demokraten und Republikaner
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