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Wie kommt die Bürgergesellschaft in den Sozialraum? : Engagementförderung in benachteiligten Stadtteilen
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betrifft: Bürgergesellschaft 31 táÉ=âçããí=ÇáÉ=_ êÖÉêÖÉëÉääëÅÜ~Ñí= áå=ÇÉå=pçòá~äê~ìã\= båÖ~ÖÉãÉåíÑ êÇÉêìåÖ=áå=ÄÉå~ÅÜíÉáäáÖíÉå=~ÇííÉáäÉå= läáîÉê=cÉÜêÉå= In Deutschland findet die soziale, ökonomische und kulturelle Spaltung der Gesellschaft zuneh­mend auch einen räumlichen Niederschlag in der sich verschärfenden Herausbildung von Ar­mutsquartieren(vgl. Dangschat 2007: 255). Als Reaktion auf dieseFragmentierung der Städte (Häußermann/Läpple/Siebel 2008: 196) wurde 1999 das Bund-Länder-Programm ‚Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf Die Soziale Stadt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgelegt. Durch dieses Programm werden mittlerweile über 400 soge­nannte benachteiligte Stadtteile in den Fokus der Städtebauförderung gerückt, mit dem Ziel, der wachsendensozialräumlichen Polarisierung in deutschen Städten entgegenzuwirken und be­nachteiligte Stadtteile aufzuwerten und zu sta­bilisieren(BMVBS 2008: 5). Die Ausgestaltung der Stadtteilentwicklungs­prozesse zur Verbesserung der nahräumlichen Lebensbedingungen sieht dabei einen hohen Grad an Beteiligung und Eigeninitiative der lo­kalen Akteure vor(vgl. ARGEBAU 2000: 11). Dem Engagement und der Beteiligung der Be­wohner, also der lokalen Bürgergesellschaft, wird eine zentrale Bedeutung für die Stabilisie­rung und Erneuerung benachteiligter Stadtteile zugesprochen. Der folgende Text widmet sich der Frage, in­wiefern das zunächst einmal allein programma­tische Postulat einer stadtteilbasierten Bürger­gesellschaft eine Entsprechung in der Realität findet bzw. finden kann, und welche Konse­quenzen das für Strategien einer professionellen Unterstützung und Förderung lokaler Bürgerge­sellschaften im Sozialraum hat. Dabei stütze ich mich auf Beobachtungen aus meiner Praxis als Stadtteilmoderator imSoziale-Stadt-Programm­gebiet Essen-Katernberg, als auch auf Ergebnis­se meiner jüngst veröffentlichten Dissertation: Wer organisiert das Gemeinwesen?(Fehren 2008). wìê=båÖ~ÖÉãÉåíÄÉêÉáíëÅÜ~Ñí=áå=ÄÉå~ÅÜíÉáäáÖíÉå=~ÇííÉáäÉå= Die Untersuchungen der Engagementforschung weisen daraufhin, dass benachteiligte Bevölke­rungsgruppen im Bürgerschaftlichen Engage­ment deutlich unterrepräsentiert sind(vgl. Holz = ïïïKÑÉëKÇÉLÄìÉêÖÉêÖÉëÉääëÅÜ~Ñí=Ó=aÉê=^êÄÉáíëâêÉáë=ïáêÇ=ÖÉÑ êÇÉêí=îçå=ÇÉê=bêáÅÜJ_êçëíJpíáÑìåÖK= iÉáíìåÖW=aêK=jáÅÜ~Éä=_ êëÅÜI=_K=hççêÇáå~íáçåW=^äÄêÉÅÜí=hçëÅÜ íòâÉI=hçããìåáâ~íáçå=ìåÇ= dêìåÇë~íòÑê~ÖÉåI=cêáÉÇêáÅÜJbÄÉêíJpíáÑíìåÖI=RPNTM=_çååI=bJj~áäW=^äÄêÉÅÜíKhçëÅÜìÉíòâÉ]ÑÉëKÇÉ= ^êÄÉáíëâêÉáë= _ êÖÉêÖÉëÉääëÅÜ~Ñí= ìåÇ=^âíáîáÉêÉåÇÉê= ~~í =