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Antisemitismus als Herausforderung für Politik und Gesellschaft : Zusammenfassung einer Konferenz am 17.11.2009 in Berlin
Entstehung
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1| 2010 Impulse gegen Rechtsextremismus Antisemitismus als Herausforderung für Politik und Gesellschaft Zusammenfassung einer Konferenz am 17.11.2009 in Berlin Einleitung Den Kampf gegen Antisemitismus zu verstärken und jüdisches Leben in Deutschland weiter zu fördern, fordert die sogenannteAntisemitismus-Resolution des Deut­schen Bundestages vom 4. November 2008. Die hohe Zahl antisemitisch motivierter Straftaten und vor allem das Fort­bestehen von antisemitischen Vorurteilen und Klischees im öffentlichen Diskurs machen immer wieder deutlich, wie dringend Politik und Gesellschaft handeln müssen. Hier­bei stellt der Antisemitismus nicht nur eine Bedrohung für Jüdinnen und Juden dar, sondern gefährdet unsere De­mokratie und ihre gesellschaftlichen Grundwerte. Was ist geschehen seit derAntisemitismus-Resolution? Welche Ziele sind erreicht, welche Schritte noch zu gehen? Welche Rolle spielt die Politik im Kampf gegen Antise­mitismus? Welche Ansätze zivilgesellschaftlicher Arbeit haben sich bewährt? Ein Jahr nach der Resolution luden das ProjektAusein­andersetzung mit dem Rechtextremismus des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und das Anne Frank Zentrum in einer gemeinsamen Konferenz zum konstruk­tiven Austausch über wirksame Strategien für Demokra­tie und gegen Antisemitismus in Politik und Gesellschaft. Die Vorträge und Diskussionen der Konferenz sind im Fol­genden zusammengefasst. An der Konferenz nahmen u.a. teil: Aycan Demirel, Leiter der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. Martin Gerster, Mitglied des Deutschen Bundestages Thomas Heppener, Direktor des Anne Frank Zentrums Sergey Lagodinsky, Sprecher des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokraten Annetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung Dr. Barbara Schäuble, Universität Kassel Dr. Christian Staffa, Geschäftsführer von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. Dr. Juliane Wetzel, Zentrum für Antisemitismus­Forschung, Technische Universität Berlin Die Veranstaltung war eine Koope­rationsveranstaltung mit dem Forum Berlin Impressum| Herausgegeben von Nora Langenbacher, Friedrich-Ebert-Stiftung, FORUM BERLIN| Text: Frank Engster| Redaktion: Nora Langenbacher| Fotos: David Ausserhofer|© Friedrich-Ebert-Stiftung 2010| Hiroshimastraße 17| 10785 Berlin| Telefon+49(0) 30 26935-7309| Fax+49(0) 30 26935-9240| ISBN 978-3-86872-260-4| www.fes-gegen-rechtsextremismus.de FES GEGEN RECHTS EXTREMISMUS