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Lohnpolitische Koordinierung in der Eurozone : ein belastbares Konzept für mehr makroökonomische Stabilität?
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INTERNATIONALE POLITIKANALYSE Lohnpolitische Koordinierung in der Eurozone Ein belastbares Konzept für mehr makroökonomische Stabilität? TORALF PUSCH März 2011 In der auf Wettbewerbsprinzipien basierenden europäischen Währungsunion sind die Lohnkosten unter erheblichen Anpassungsdruck geraten. In der aktuellen Krise wird die engere Koordinierung der Lohn- und Tarifpolitiken in Europa gefordert. Am Beispiel eines konkreten Lohnverhandlungsnetzwerks analysiert die vorliegende Studie, ob die lohnpolitische Koordinierung ein Baustein zur Verhinderung makro­ökonomischer Ungleichgewichte in der Eurozone sein kann. Inwieweit dies die Auf­gabe der Lohnpolitiken ist und welche Alternativen zur Bewältigung sozioökonomi­scher Asymmetrien existieren, wird in drei Kommentaren aus der gewerkschaftlichen Praxis diskutiert: Ralf Götz Gerechte Vermögens- und Einkommensverteilung und»Gute Arbeit« anstreben statt Lohnwettbewerb fördern Kay Ohl und Uwe Fink Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte nicht allein der Tarif- und Lohnpo­litik aufbürden Gabriele Sterkel Lebensbedingungen verbessern und wirtschaftliche Ungleichgewichte eindämmen