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Im Sport sind alle gleich? : Zusammenfassung | 04.09.2023, Potsdam & Online-Talk der FES-Brandenburg
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Crashkurs Anti: Diskriminierung in Brandenburg Teil 4 Im Sport sind alle gleich? ZUSAMMENFASSUNG| 04.09.2023 Potsdam& Online-Talk der FES-Brandenburg Trotz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz(AGG) aus dem Jahr 2006 befinden sich die Zahlen der Bera­tungsanfragen bei den Antidiskriminierungsstellen des Bundes auf einem hohen Niveau. Auch in Brandenburg erleben viele Bürger:innen Diskriminierung. Das zentrale Umfeld dieser diskriminierenden Erfahrungen ist der All­tag der Menschen. Die VeranstaltungsreiheCrashkurs Anti:Diskriminierung in Brandenburg des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Anti­diskriminierungsberatung Opferperspektive e.V. befasst sich mit den verschiedenen Feldern von Diskriminierung. Eines dieser Diskriminierungsfelder setzt sich zusammen aus den Bereichen Freizeit, Sport und Vereine. Sportver­eine, insbesondere mit Teamsportarten wie Fußball, hel­fen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Persönlichkeitsentwicklung sowie bei dem Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit. Darüber hinaus werden gemeinsame Werte vermittelt und ein Ort der Ge­meinschaft und des Respekts geschaffen. Was braucht es also, um Diskriminierung in Sportvereinen und vor allem im Jugendsport zu vermeiden? Die vierte Veranstaltung der Reihe mit dem TitelIm Sport sind alle gleich? befasst sich vor diesem Hintergrund mit Diskriminierung im Sport und thematisiert diese sowie folgende Fragen: Was kann rassistischen Beleidigungen auf dem Spielfeld entgegengesetzt werden? Wie kön­nen Barrieren im Stadion abgebaut werden? Wieso ist die Sportwelt oft eindeutig zwischen den Geschlechtern auf­geteilt und wo sollen Personen Sport treiben, die nicht in die Geschlechternorm passen? Wie können die Struk­turen von Vereinen, Fanclubs und Verbänden inklusiver werden? Welche Maßnahmen werden bereits umgesetzt und an wen kann ich mich wenden, wenn ich Diskriminie­rung in einem Sportverein erlebe? Über die Strukturen, die Erfahrungen und Maßnahmen von und gegen Diskriminierung in diesem Feld diskutie­ren auf dem Podium Murtaza Alizada, der erste Vorsit­zende des VereinsForster Löwen in Forst, Ulrike Häfner, der Vizepräsidentin des Frauenfußballbundesligisten Turbine Potsdam und Uwe Koch, Integrationsbeauf­tragter des Sportbundes, zuständig für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie Bastian Schlinck, Co­Gründer der Initiative für Inklusion und DiversitätAlle Zusammen-voran 03! beim SV Babelsberg 03. Moderiert wird das Gespräch von Martin Hyun, Gründer des inter­kulturellen VereinsHockey is Diversity e.V. und erster koreanisch-stämmiger Bundesliga-Profi in der deutschen Eishockey Liga(DEL) sowie Junioren-Nationalspieler Deutschlands. Diskriminierung ist eine Verletzung der Menschenrechte! Das bedeutet, dass Menschen aufgrund von individuellen oder gruppenspezifischen Merkmalen an der Ausübung ihrer Menschenrechte gehindert werden. Es ist eine Form der ungerechtfertigten Benachteiligung und Ungleichbe­handlung von Menschen aufgrund von Merkmalen.