J U N I 2021 Zielkonflikte zwischen Klimaneutralität und Wachstum auflösen – Unternehmerische Perspektiven für ein nachhaltiges Europa Impulspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung Gerhard Prätorius unter Mitarbeit von Lola Attenberger(Unternehmensbefragung) • Die Klimakrise ist als bisher größte Herausforderung für die Unternehmen eine Bewährungsprobe für die Grundlagen und die Robustheit unseres Systems der sozialen Demokratie und Marktwirtschaft. • Trotz erreichter Fortschritte im Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmen sind diese – wie auch die Politik – in der Vergangenheit bei eher günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen klimapolitisch deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben. Daher müssen jetzt die notwendigen Klimaneutralitäts-Programme unter einem verschärften Zeitdruck realisiert werden. • Die Bundesrepublik hat aufgrund der technologischen Kompetenzen und Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen sowie der Qualifikation der Beschäftigten und der Arbeitsbeziehungen die Chance, den notwendigen Strukturwandel zu einer klimaneutralen Ökonomie„von vorne“ zu führen. Es braucht dazu eine Governance der Transformation aus einem Guss, eine Überwindung des Silodenkens in Wirtschaft und Politik sowie ein höheres Kooperationsniveau von Forschung und Unternehmen. • Jedes Unternehmen sollte für sein Geschäftsmodell und seine Strategie einen„KlimaneutralitätsTest“ vorsehen. Die Politik muss ihre Gestaltungsfähigkeit für eine Infrastruktur der Transformation wiedererlangen. Förderprogramme und Subventionen sind einer Gesetzesfolgenabschätzung„Klimaneutralität“ zu unterziehen.
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Zielkonflikte zwischen Klimaneutralität und Wachstum auflösen - Unternehmerische Perspektiven für ein nachhaltiges Europa : Impulspapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung
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