Publikationen der Stiftung[Gender wage gaps in Israel]Titel
Titelaufnahme
- Titel[Gender wage gaps in Israel]
- Verfasser
- Körperschaft
- Erschienen
- Umfang1 Online-Ressource (55 Seiten) : Diagramme
- AnmerkungText hebräischHebräisch
- SpracheHebräisch
- DokumenttypBuch
- Schlagwörter
- Geografika
- ISBN978-965-92896-9-1
- URN
- Das Dokument ist frei verfügbar
- Nachweis
- Archiv
The report presents a worrying picture of deep and persistent gaps between women and men – in monthly and hourly wages and in opportunities throughout their lives. The findings show that among full-time Jewish employees, the gap in median monthly wages stands at 26%, and among Arab employees at 21%. The gaps are particularly noticeable at the top of the wage scale: women make up more than half of those employed in the bottom decile, but only about 20% in the top decile. Even among those with higher education, the gaps are not narrowing – on the contrary: those with a master’s degree or higher experience a wage gap of about 35%. The gender wage gaps in Israel are the result of a complex set of structural, cultural and economic barriers. The report indicates a combination of occupational segregation, an unequal division of labor, and Treatment, mobility restrictions in the periphery – and especially on the “maternity penalty”, which accompanies women from the moment of birth to retirement age. The wage gaps also translate into pension gaps and an increased risk of poverty in old age. To reduce the gender wage gap, a comprehensive policy is required that strives for true equality of opportunity in the labor market, with the understanding that its impact continues throughout the life cycle and affects the economic well-being of the entire population.
Ein Bericht des Adva Centers und der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Lohngefälle zwischen den Geschlechtern in Israel, verfasst von Dr. Alina Rozenfeld, Forscherin am Adva Center. Der Bericht zeichnet ein besorgniserregendes Bild von tiefgreifenden und anhaltenden Unterschieden zwischen Frauen und Männern – sowohl bei Monats- und Stundenlöhnen als auch bei den Lebenschancen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Differenz beim mittleren Monatslohn unter jüdischen Vollzeitbeschäftigten 26 % und unter arabischen Beschäftigten 21 % beträgt. Besonders deutlich wird die Diskrepanz im oberen Bereich der Lohnskala: Frauen stellen mehr als die Hälfte der Beschäftigten im untersten Zehntel, aber nur etwa 20 % im obersten Zehntel. Selbst unter Akademiker_innen verringern sich die Unterschiede nicht – im Gegenteil: Personen mit einem Master-Abschluss oder höher erleben ein Lohngefälle von rund 35 %. Die Lohngefälle zwischen den Geschlechtern in Israel sind das Ergebnis eines komplexen Gefüges struktureller, kultureller und wirtschaftlicher Barrieren. Der Bericht weist auf eine Kombination aus beruflicher Segregation, ungleicher Arbeitsteilung und Behandlung, eingeschränkter Mobilität in der Peripherie – und insbesondere der „Mutterschaftsstrafe“ – hin, die Frauen von der Geburt bis zum Renteneintritt begleitet. Die Lohnunterschiede schlagen sich auch in Rentenlücken und einem erhöhten Armutsrisiko im Alter nieder. Um die geschlechtsspezifische Lohnlücke zu verringern, ist eine umfassende Politik erforderlich, die echte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt anstrebt und dabei berücksichtigt, dass sich ihre Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus erstrecken und das wirtschaftliche Wohlergehen der gesamten Bevölkerung beeinträchtigen.