Publikationen der StiftungFünf rechtsradikale Wählergruppen, die Progressive für sich gewinnen könnenTitel
Publikationen der StiftungFünf rechtsradikale Wählergruppen, die Progressive für sich gewinnen können
Titel
Titelaufnahme
Titelaufnahme
- TitelFünf rechtsradikale Wählergruppen, die Progressive für sich gewinnen können
- Verfasser
- Körperschaft
- Erschienen
- Umfang1 Online-Ressource (7 Seiten) : Illustrationen
- SpracheDeutsch
- Serie
- DokumenttypBuch
- Schlagwörter
- Geografika
- URN
Zugriffsbeschränkung
- Das Dokument ist frei verfügbar
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- Nachweis
- Archiv
Klassifikation
Zusammenfassung
- Anhaltende Wahlerfolge rechtsradikaler Parteien in Europa stellen progressive Parteien vor die Herausforderung, Wähler:innen zurückzugewinnen. Die Publikation argumentiert, dass dies ein differenziertes Verständnis der rechtsradikalen Wählerschaft erfordert. Anhand eines Kern-Rand-Modells wird zwischen einer relativ kleinen, ideologisch gefestigten Kernwählerschaft und einer größeren, politisch volatileren Gruppe von Rand-Wähler:innen unterschieden. Während die Kernwählerschaft vor allem durch kulturelle und identitätsbezogene Motive geprägt ist, unterstützen Rand-Wähler:innen rechtsradikale Parteien häufig aufgrund materieller Unsicherheit, Unzufriedenheit mit dem Sozialstaat und der Regierungsarbeit oder Konflikten über die Klima- und Energiewende. Der Beitrag identifiziert fünf zentrale Rand-Wählergruppen: Materialistisch eingestellte Personen, Sozialstaatbefürworter:innen, Absteiger:innen, Misstrauische und Anti-Grüne. Daraus folgt eine zentrale strategische Empfehlung: Progressive Parteien sollten nicht primär versuchen, den ideologischen Kern der Radikalen Rechten zu erreichen oder deren Rhetorik zu übernehmen, sondern glaubwürdige Antworten auf die materiellen und politischen Anliegen der Rand-Wähler:innen entwickeln.