Publikationen der StiftungFamily lawTitel
Titelaufnahme
- TitelFamily law : the "neglected backyard" of the Israeli legislature
- Verfasser
- Körperschaft
- Erschienen
- Parallele Sprachausgabe
- Umfang1 Online-Ressource (7 Seiten)
- SpracheEnglisch
- Serie
- DokumenttypDruckschrift
- Schlagwörter (LOCAL)
- Schlagwörter
- Geografika
- ISBN978-3-96250-249-2
- URN
- Das Dokument ist frei verfügbar
- Nachweis
- Archiv
Obwohl Israel ein moderner und in seinen wesentlichen Zügen westlicher Staat ist, der in vielen Bereichen sogar eine Vorreiterrolle einnimmt, entspricht das israelische Familienrecht in vieler Hinsicht nicht westlichen Standards. Es fehlt eine moderne Gesetzgebung, die neue Familienmodelle und Rollenverteilungen berücksichtigt. Zudem führen zwei parallel bestehende und zum Teil konkurrierende Gerichtsbarkeiten der zivilrechtlichen und der religiösen Gerichte oftmals zu Unsicherheit und Ungerechtigkeit. Frauen leiden in Ehe- und Scheidungsangelegenheiten sowie im Sorge- und Unterhaltsrecht unter genderdiskriminierenden Einstellungen, die sich in der Rechtsprechung religiöser und manchmal auch ziviler Gerichte manifestieren. Eine klare Trennung zwischen Staat und Religion würde gerechte zivile Ehe- und Scheidungsverfahren fördern und den Wettlauf um die Gerichtsbarkeit aufheben, ist jedoch im heutigen politischen Klima Israels nicht zu erwarten.