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Viel Gutes fuer die weitere Arbeit in alter geteer Gesinnung eines11/22/521556 East 65th Street. Chicsgo 37 111.Liebe Marie: Sehr herzlichen Dank für Deine Briefe und für die Drucsachen, die mich sehr interessieren, und die mir so viel besser mancheserklaerenals die Mitteilungen der USA Presse. Ich freue mich, dass Dietwas über Gertrud Hanna schreiben willst, ich denke so oft an Sie uthre so weitschauende Einstellung zu sehr vielen Fragen/ auch solchendie nicht zu ihrem unmittelbaren Wirkungsfeld gehörten. Sie hatteso viel Verständnis fur die gefühlsmässigen und geistigen Problemedes arbeitenden Menschen, und sie war sich sehr darueber klar, dassviele Frauen in der Bürgerlichen Frauenbewegung, diesen Problemegenüber versagten, weil sie nur in wenigen Faellen sich darueberwaren, was das" Mitverdienen" im Arbeiterhaushalt bedeutete, und warWiderstände die Ehefrauen im eignen Hause an Vorurteilen und falschVorstellungen zu überwinden hatten. Hertrud Hanna war darum immer/ nbemüht in Gesetzgebung und Verwaltung die Fragen zur Geltung zu brigen, die mabh mehr als einer formalen Lösung riefen. Ich habe mit DrHaase telefoniert und ihn gefragt, ob es sich noch an irgend welcheZusammenarbeit von ertrud mit seinem Vater erinnnert, aber er hatkeinerlei Aufzeichnugen oder Briefe, die da etwas fuer Dich bringen onten. Ich weiss nicht ob Oscar Weigert noch etwas beizutragen hat, erkannteGertrud duch ihre Arbeit in der Reichsarbeitsverwaltung und mit dem Arbeitsministerium, er ist in Washington , soll ich an ihn schreiben? Viels hat gewissFranz Spliedt zu bieten, der so viel ich weiss, in Hamburg - Bramfeld , am Stüben 80wohnt, er war wohl einer der engsten igeer Mitarbeiter bis 1933.Dorothea Hirschfeld kam ausser beruflich oft mit Hanna zusammen, sie wohnten beide in TempelhoDorothea mag über die letzten Zeiten von Hanna manches wissen, ih AdressBerlin Tempelhof, Gontermann Strasse 38 II.Dorothea schrieb mir vor dem Age,dass sie mit Hanna zusammengewesen war, ich weiss aber nicht mehr welches bar eswar. Ich erinnere mich deutlich, dassGertrud sehr enttauscht war über Leiphapot undden ganzen Kreis und das mag dazu beigetragen haben, dass sie die Last nicht weitertragen wollte, sie wah zu tief getroffen von dem was sich in Preussen abspielte,Es gab nach dem, was sie sehr bald nach meiner Ankunft hier schrieb, keinem zEntschuldigung und keine Begründung fuer das Verhalten von Seveting, Braun undeinigen andern, sie war erst geneingt zu glauben, dass Heilmann einen ungunggenEinfluss gehabt hatte, spaeter war sie anderer Auffassung, sie war über sein Schicksal sehr ungluecklich. Frau Heilmann mag auch noch einiges wissen, was Dichinteressieren könnte. Die Gleichheit habe ich mit sehr viel innerer Anteilдhmegelesen und Du wirst es mir gewiss nicht als Kritik auslegen, wenn ich sage, dass ichüber den Unterschied.ifsuden dem Material was jetzt gebracht wird und dem was in in" rinnerung" hatte. Es mag natuerlich sein, dass ich heute sehr viels ganz argieravon hier aus beurteile. Ich glaube aber, dass die heutigen Verhaeltnisse in" und inEuropa so schwierig sind, dass es heute mehr denn je notwendig erscheint, faktschesMaterial klar herauszuarbeiten und niht mit Schlagworten Lösungen in über venein-fachter Form aus taktischen Gründen in den Vordergrung zu stellen. Die Moeglich-keiten gemischtwirtschaftlicher Betriebe, die Schwierigkeiten der N ona erung,die bestrebungen des Schumanplans bedürfen der Kla erung und die Vergangenheit hatgezeigt, dass eine Mitgliedschaft, die kein geistiges Rüstzeug hat, um die grund-saetzlichen Fragen zu verstehen, wird viel leichter weder einer einseitigen Prop aganda zugänglich sein.- Der Artikel über SozialStatistik von Susanne Suhr istknapp eine Einleitung zu dem was erklaert werden könnte.- Artikel über dasrussische und das USA Schulwesen waeren sehr nuetzlich, aber sie solltenherausarbeiten, dass der Unterschied vor allem darin liegt, dass die Schle in America der Voraussetzung der Demokratie ist, und dass in D diewirkliche Freigabe der Erziehung- nicht Halbheiten- die Vorherrschaft dersogenannten gebildeten Oberschicht überwinden wird, und diese Oberschichat die Demokratie im eigentlichen Sinne seit den Freiheitskriegen/ htverhindert und sich immer zum Helfer der jeweiligen herrschenden Schicbereit gefunden. Ich würde etwas fuer die Gleichheit schreiben wollentaber ich weiss wohl zu wenig über die herrschend Mentalitest. Dieder Lehrlinge ist auch überreif, sie sollte grundsaetzlich den heutigenBedürfnissen der Produktion angepasst werden.die rziehungswerte sindrecht fraglich und es wäre viel gestinder, wenn die Erziehung in einerausgedehnten Schulpflicht von der Schule übernommen werden würde, wo sihingehört. Lehrlingsstellen für den aussterbenden Beruf der Hausangesteten ist m.E ganz unwirtschaftlich und ein Unding, so lange man kein 11-Moeglichkeit hatdie Fachigkeiten der Haasfrauen als Meisterinnen zuregeln, Man würde die Maedchen fuer einen Beruf von Vorgest
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