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Schaff, das Tagwerk meiner Hände,
Hohes Glück, daß ich's vollende.
Noch ift es Tag, da rühre fich der Mann.
Die Nacht tritt ein, wo niemand wirken kann.
Der Mensch erfährt, er fei auch wer er mag,Ein letztes Glück und einen letzten Tag.
Diele Goethe- Worte- Gebet, Gelübde, Befcheidung-ftehen über meinem Verbundenfein mit unferer Univerfität,das fchon 1904 bis 1914 beftanden hatte, 1926 von neuembegann, 1933 jäh zu enden fchien, 1945 wiederum erneuertwurde und auch nach dem Rücktritt vom Lehramt 1948fich vielleicht noch in gottgefchenkten Arbeitsjahren in dieZukunft fortfetzen wird.
So mögen diefe Worte zum Gruße und zum Danke dienenfür Freunde und Schüler, für Mitftrebende und Anteil-nehmende, die meines 70. Geburtstages mit Wünschen undGaben überreich gedacht haben.
HeylichtHurter Radwand