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Entstehung
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sich entweder in dem Heimweh nach den guten alten Zeiten abschliessen,oder neues Leben aus den Ruinen zu schaffen versuchen. Das hat micMenschen zu geschehen, denen beinahe alle Voraussetzungen fuer einengesunden Wirtschafts- und Staatsa ufbau fehlen. Ich bewundere jeden,der diese Arbeit anfasst und werde mir lange ueberlegen, ehe ich ihnvom sicheren Port zu kritisieren wage. Soviel aber glaube ich sehenzu keennen, dass man an die Menschen der Truemmerstaedte und des ueber-fuellten Landes nicht mit vornazistischen Agitationsschlagern, nochmit ehrwuerdigen Theorien, noch mit Anklagen und Kritisieren und auchnicht mit den alten Organisationsformen herankommt. Wir muessen alle,auch diejenigen, die wa ehrend der Hcellenzeit sich in Sicherheit be-fanden, unseren Anteil am politischen Versagen der deutschen Nationin allen ihren Schichten uebernehmen. Das bedeutet natuerlich nicht,dass wir uns mit politischen Mordern und sozialen Quacksalbern aufeiner S ufe zubewegen brauchen. Aber wir haben alle eine Menge neuzu lernen. Vielleicht wird die neue politische Organisation aus ge-meinsamer Wiederaufbauarbeit erwachsen. Das meine ich ganz wcertlich,indem ich an die notduerftige Reparatur der Ruinen( Haeuser, Fabriken,Verwaltungsgebaeude und Kirchen und Schulen ver allem) denke. Solcheka mera dschaftliche oder genossenschaftliche sozialistische Arbeitmag durch Praxis mehr lehren als Theorien ueber Arbeit, Lohn und Profidie durchweg aus dem Hochkapitalismus und seinen Triumphen stammen.Deutschland ist ein armer Leute Land und scheint auf Menschengedenkenfuer einen Armutssozialismus bestimmt zu sein. Es kann darin in einerweithin verarmten Welt( und wer weiss welche Verwuestungen noch be-verstehen moegen) vielleicht ganz neue sozialistische Experimenteentwickeln, die vorbildlich sein moegen. Die kapitalistische Weltwird das nicht verhindern koennen, vielleicht nicht einmal wollen. Dierewaltige Zersteerung und Entfernung von Kapital in Deutschland mussantikapita listische Wirkungen haben. Wer kann unter slchen Unstaen-den voraussagen, welche Formen der Sozialismus in Deutschland annehmenwird? Fuer viele Jahre-шirnakivakzxxxxxxxx@ mkrxki* XXXX

war die deutsche-und internationale-Sozialde-mokratie viel zu sehr auf den Staatssozialismus , auf die ekonomischeAllgewalt des Staatsapparates ein estellt. Die sozialistische Gemein-scha ftswelt kann aber neben und in Wettbewerb uit de Staatssozia-lismus aus vielen freien sozialen Gruppierungen erwachsen, die allePrivatprofit a blehnen moegen. In der Beziehung sollten wir sehr auf-geschlossen sein und manchen Verschlag diskutieren, den wir fruehereinfach ablehnten, weil er nicht in unsere programmatische Schablonepasste. Nichtmarxistische, sopar christliche Sozial- und Wirtschafts-reformer moegen manchen Baustein beizutragen haben, den wir allzuha stig verworfen hatten. Dass sozialistische Ideen anderseits tiefin die christlichen Gemeinschaften, auch die katholische Kirche ein-dringen, ist unverkennbar. Schliesslich werden uns auch die Erfahrun-gen in Skandinavien , in Grossbritannien und in Russland positiv undnegativ zu Denken anregen. Nur in einen Punkte duerfte es keine Dis-kussionsnoeglichkeit geben das ist die Frage einer Staats-, Partei-,Klassen- oder Rassendiktatur. Da hat der soziale Demokrat seinen Stand-ort gewaehlt. Er ist gewiss kein Achtundvierziger. Er kennt die Be-deutung der oekonomischen Demokratie und wird fuer neue de krati-sche Formen offen sein, aber er wird niemals soziale eder nationaleUnterdrueckung hinnehmen. Vielleicht haben wir Sozialdemokratenfrueher und tiefer als andre eine Revolution geahnt, die jetzt odernach einer neuen Explosion erst heraufziehen mag die Wiederent-deckung der menschlichen Seele, das geettliche Fecht fuer jeden ein-zelnen sein eigenes Leben aus seiner besten Erkenntnis selbst zugestalten. Natuerlich werden seine Entschluesse begrenzt von denInteressen der Gemeinschaft, in der er lebt, aber nicht von der Dik-tatur einer Partei- der Staats- oder Wirtschaftsua schine der Fervon der Diktatur eines der einiger pressenwahnsinniger Fuehrer. Ver300 Jahren hat einmal ein revolution: erer Offizier der CromwellschenAmme den Inhalt der sozialen Den kratie so formuliert:" Ichdenke, dass der a eroste Mann in England dasselbe Recht hat sein Le-ben zu gestalten wie der reichste." Das ist heute s wahr wie da-mals und fuer alle La ender, und es hat materielle und geistiges Ge-wicht. Auch der an Macht und Hirn reichste Sezialist hat nicht dasRecht andre Menschen in die Formen seiner Denkungsart zu pressen.Das wa ere die Suende wider den Heiligen Geist der Demokratie. DasWort in Evangelium, dass die Suende wider den Heiligen Geist, das Ver-brochen gegen das Beste in Menschen nie vergebenwird, ist eine ein-fa che natuerliche Erfahrungsweisheit, in Leben des Individuuns wie indem der Voelker. Menschen, Parteien, Staaten, die das Predigen derDepokratie zu undemokratischen Handlungen benutzen, haben ihren Lehndahin. Die Weltgeschichte wird sie richten, wie sie andre gerichtethat.