1900 Das Bürgerliche Gesetzbuck tritt in Kraft. Die bisher in
Preussen und anderen Bundesstaaten gültigen" Verbindungsverbote"( politische Vereine dürfen nicht in Verbindung miteinandertreten)werde aufgehoben. Des Bürgerliche Gesetzbuch ( BGB) tritt in Kraft.
1915.und 16. September
Erste" Reichsfrauenkonferenz" der soziademokratischenFrauen Deutschlands unter Clara Zetkin und OrilieBaader. Beschlüsse: Vermehrung der Aufklärungsarbeitund Reform des gesetzlichen Arbeiterschutzes.
1900. Mainz . Erste Frauenkonferenz Siebzehn Teilnehmerinnen. Eswird ein organisatorischer Unterbau geschaffen, in dem ein Systemvon Vertrauens personen gebildet wird. Für jede grössere Stadtst eine Vertreterin zu wählen. Im Kreis: Kreisvertrauens personen.edes Jahr ist ein" Situations- und Tätigkeitsbericht" zu veröffent-lichen. Die Zentralvertrauensperson hat dafür zu sorgen, daß dieBeschlüsse der Konferenzen ausgeführt werden. Ein Eine Sonderkommis-sion hat die Flugblätter heransegeben. Förderung der Frauenbil-dungsvereine.
1900 Lili Braun unternimmt in Mainz einen Vorstoß zur Klärungder Frage, wie sich die Sozialistinnen gegenüber der bürger-lichen Frauenbewegung zu verhalten haben. Auseinandersetzungen mitClara Zetkin .
1900.[ Gewisse Erleichterungen im Versammlungswesen der Frauen inPreussen, aber:" Es muß ein bestimmt abgegrenzter Teil des Saaleszur Verfügung stehen". Ferner: Frauen dürfen nicht durch Zwischen-ufe und Beifalls bezeugungen sich an den Verhandlungen beteiligen.