Chronik des Frauenlebens.1776-1952
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Gedaohdni's state1776 Amerikanerinnen fordern als erste öffentlich die Gleichstellungder Frauen mit den Männern.Abigail Smith Adams , Gattin des späterenPräsidenten der V.St.und ihre Freundin Maey Otis Warren, schrieben, alsder Kongress während des Unabhängigkeitskrieges( 1774-83)(?) zur Beratungeiner Verfassung zusammen trat, an den Präsidenten:" Wenn die zukünf-tige Verfassung den Frauen keinegrundliche Aufmerksamkeit schenkt, sosind wir entschlossen zur Rebellion, und halten uns nicht für verpflichtetuns Gesetzen zu unterwerfen, die uns keine Stimme und keine Vertretungunserer Interessen sichern.#
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1787. Die vom nordamerikanischen Kongress in Philadelphia angenommeneKonstitution nahm weibliche Bürgerrechte in ihre Bestimmungen nicht auf.Die gesetzliche Regelung der Wahlrechtsfrage wurde den einzelnen Staaten( USA ) überlassen.---- Unter dem Einfluss der Frauenforderungen gewährteder Staat New Jersey das Frauenstimmrecht. Er beseitigte es 1807!!!
1787
Condorcet, der in der französischen Revolution als führender Giron-dist hervortrat, forderte in einem Essay das Frauenstimmrecht und dievolle politische Gleichberechtigung der Geschlechter.
1789 Unter Führung der jungen Arbeiterin Rosa Lacombe, die eine Wach-trommel ergriff und Generalmarsch schlug, zogen 7-8000 Frauen, von denenviele arbeitslos und ausgehungert waren, vor das Pariser Rathaus. Dannzogen sie nach Versailles und verlangten vom König Getreide zur Verpro-viantierung von Paris .
1792. Die Irländerin_Mary Wollstonecraft , geb.27.4.1759, veröffentlichtals 36jährige in London ihr berühmt gewordenes Buch: Eine Rechtferti-gung der Rechte der Frauen. Sie bewies darin die Aehnlichkeit der Lageentrechteter Klassen und des entrechteten Frauengeschlechts, die Verkum-merung der Frauen infolge ihrer Hörigkeit, sie geisselte die landläufige,weng würdige Ehe, forderte neue, vertiefte Mutterschaft, Achtung auch fürdie uneheliche Mutter, gemeinsame Erziehung/ der Geschlechter und Betäti-gung der Frauen zum Wohle des Ganzen.-Unter den wenigen Bewunderern vonM.W. befand sich auch der englische Sozialist( Utopist) Robert Owen .( M.J.)
1792 Der reformfreundliche preussische Kriegsrat Theodor von Hippel liess in Berlin -- zunächst anonym-- sein Buch:" Ueber die bürgerlicheVerbesserung der Weiber" erscheinen, in dem er um des Staatswohleswillen, für die soziale und politische Gleichberechtigung der Fraueneintritt.--- Er schrieb u.a.:" Solange die Weiber blos Privilegien undkeine Rechte haben, solange der Staat sie nur als parasytische Pflanzenbehandelt, die ihr bürgerliches Dasein und ihren Wert nur dem Manne ver-danken, mit welchem sie das Schicksal paarte, wird das Weib den grossenRuf der Natur, das Weib ihres Mannes, die Mutter ihrer Kinder, und kraftdieser edlen Bestimmung ein Mitglied, eine Bürgerin und nicht blos eineSchutsverwandte des Staates zu sein, immer nur unvollkommen erfüllen.
1793
ווין
Olymp de Gouges war die bedeutende Wortführerin jener Frauen, diein Eingaben, Petitionen, usw.die Nationalversammlung der franz. Revolutionbestürmten." in der neuen Zeit der bürgerlichen Freiheit der weiblichenSklaverei ein Ende zu machen. Sie gründete die ersten politischenFrauenvereine, sie forderte zur freiwilligen Opferung von Schmuck zugunstender Hungernden und zur Einrichtung staatlicher Musterwerkstätten zur Be-kämpfung der Arbeitslosigkeit auf. In ihrem aus 17 Artikeln bestehendenManifest:" Die Verkündigung der Frauen- und Bürgerinnenrechte"