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Bild 63:

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wird.- Wiederum sind sozialdemokratische Frauenin Parlamenten jeder Art tätig und beweisen,was sie können und wie eifrig sie Frauen- undFamilieninteressen dienen. Vielfach sind Frauenheute auf Plätze gestellt, die selbst in derWeimarrepublik noch nicht von Frauen besetztwaren. Es gibt weibliche Minister und hoheRegierungsbeamte, weibliche Stadträte usw.Die SPD im Bundestag hat 14 weibliche Abgeordnete, die grösste Zahl von allen Parteien.Das Bild zeigt in der hinteren Reihe stehendvon rechts nach links:

Dr. Ellinor Huber

Louise Schröder

Frieda Nadig

Anni Krahnstöver

Irmgard Keilhack;

vordere Reihe von rechts nach links:

Gertrud Lockmann

Klara Döring

Lisa Korspeter

Liesel Kipp- Kaule

Käthe Strobel

Emmy Meyer- Laule

Lisa Albrecht ;

ausserdem gehören der Fraktion noch an:Martha Schanzenbach und

Luise Albertz .

Aus der sozialistischen FraueninternationaleSchon seit Frühjahr 1946 standen die deutschen sozialdemokratischen Frauen in engster Verbin-dung mit einer Reihe von Sozialistinnen aus denanderen Ländern.

Auf der ersten sozialdemokratischen Frauen-konferenz 1947 in Fürth waren bereits

2 österreichischen Genossinnen

Gebriele Proft und

Rosel Jochmann

anwesend.

Seit der ersten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz in Wien 1948 war auch Deutschland regelmässig in den internationalen Zusammenkünf-

ten vertreten.

Das vorliegende Bild zeigt die erste internatio-nale sozialistische Frauensitzung in Wien 1948.In der ersten Reihe sitzend von rechts nachlinks:

Alice Bacon( England)

( Oesterreich )

Gabriele Proft

Nina Andersen

Dändemark)

Margarete Kissel

Disa Västberg

( Schweiz ); Sekretärin derFrauen- Internationale

( Schweden )

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