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HOV
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Wie sehr sich Lily verändert hatte, wusste sie nicht. Das klösterlicheLeben lag hinter ihr Sie hatte sich einst dahin gerettet, in die stillenzwei Zimmer mit Gizycki. In die soziale Arbeit/
Berauscht
Weltfreudigkeit war ihr vergällt. Innerlich Nonnenschleier. Seit demTod von G.Wittwenschleier. Noch geht sie in Schwarz. Aeusserlich zeigtdas Tod und Trauer. Doch ihr Wesen leuchtete von Leben und Verlangen.Brauns erkannten Lily kaum wieder. Vestalin- blühende Frau.verlor H.B.jede Besinnung Er vergass Vergangenheit, Gegenwart, sah nurlily. Zu dritt waren beide allein. Frieda fühlte, dass sie nicht ein-mal störte. L.war schön, überstrahlte alles, jede Frau. Funkensprühand,glühend. Sie erkannte nun, dass sie gekommen war, um den Geliebten zugewinnen H.begriff sich selber nicht. Ein Verzückter folgte der Fährte..seines Herzens. - Eines Abends klammerte sich seine Frau- laut auf-schluchzend an ihn. Der zurückgehaltene Groll gegen L., Gram um verlo-renen Mann brach sich Bahn. Jetzt erst wurde sich H.der Wirklichkeitbewusst.
Lilys Tagebuch:" Endlich Klarheit zwischen uns" Frieda kämpfte nicht.Sie ging fort, nach England, wollte dort ihre Entbindung abwareten. Hoffte,dass ihr Fernsein ein Nothelfer sein würde: Wollte durch soziale ArbeitBrücke zur Welt des Mannes schlagen.Also keine Aufgabe.( kein Aufgeben)Sie beobachtete nicht unbefangen. Sonst? Vergeblichkeit eingesehen.
Beide nebeneinander: wer sie sah, wer sie sprechen hörte, für einanderbestimmt!; Seltene Vereinigung forma; er Schönheit. Geistigen Ausdruck.sichere Haltung der hohen Gestalten. Seelische Masslosigkeit sprengtegewohnten Rahmen. Ausseren Mächten beugte sich H. niemals, dem Gesetzdes Herzens war er untertan. Die gleiche Bahn.
( Scheidung)
Kämpfe
Herbst, Winter. Bei Jahresbeginn Frieda zurück. Februar kam ein Knabe,Name Ernst. H. hatte Kind lieb, weil es ein Kind war, empfand kaum, dasses sein Kind war. War freundlich zu Fr., wie zu einer fremden Frau.Sie willigte in Scheidung. Sollte bis dahin aufs Land gehen. GrosseSöhne blieben beim Lehrer in der Stadt. H.und L.reisten nach dem..Süden( siehe auch aus dem Leben einer Sozialistin zu Vergleich)Inzwischen Frieda anderen Sinnes. Wollte vor der Weltden Namen behaltenE: sollte( den Namen) nicht besitzen Heinr.zurück. Fr.umzustimmen.Inzwischen rast L.in Eifersucht, macht es ihm schwer mit Briefen u.Tele-grammen Wie ein Fieber schütteln sie ihre Gefühle. Trotzdem muss erfernbleiben... schreibt? Frieda sei nicht fähig, die Wirklichkeitzu begreifen. Mache sich Illusionen. Aber: Störung des Prozessesnicht zu besorgen." Bildet sich ein, ich werde mit Dir unglücklichwerden, dann zu ihr zurückkehren".. Er ist bestrebt Fr.zu einer Kurzu bewegen. Verhält sich unvernünftig und undizipliniert.
ne
Lily:
門
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... wirst Du auch nicht mit in die Kleisstr.ziehen? Wird, wennauch nicht sie, das Kind es Dir antun? Dass Du vielleicht meiner nichtmehr mit solcher sehnsüchtigen Liebe gedenkst? Nun bilde ich mir jaleider oft ein( Du darfst mich nicht auslachen, ich will Dir aber jedenGedanken und jedes Gefühl mitteilen) dass ich nie ein Kind haben werde,-dass Frieda der unheimliche Dämon ist, der diesen Einfluss auf irgendeineWeise ausübt: 88
Ich kann den Traum nicht vergessen, wo sie ihre entsetzlichen Hände aufmeinen Leib legte.... ich bin eifersüchtig auf das unschuldige Kind....Das Band zwischen Dir und Frieda... trenne Dich bitte nach derScheidung ganz von ihr und dem Kinde..... weiss, fordere schweres Opfer........ wäre Fr.nicht da.... wurde ich das Kind pflegen und hegen wie mineigenes./...
ney L. 8ffnet einen Brief- erwartungsvoll, findet die Frau als Bild des Jammersdargestellt....." So bist Du vielleicht schon in der Kleisstr.in denFängen der lieben Frieda,..... vergisst über Familienfreuden die einsame