Akte 
Publizistische Äußerungen
Entstehung
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H.lehnt ab, einen Familienvater in die Unsicherheit der Zeitschrift zu ziehen( Expedient) Aber von Lily( die er ritterlich gegen jede Beleidigun vertei-digt) verlangt er todesmutiges Verhalten, Nicht unterkriegen von niederdrücken-der Angst, soll die bösen Geister: Furcht, Sorge, Verzweiflung zum Teufeljagen. Aber auch diese Gefühle nicht in" gutgemeinter Unehrlichkeit"verstecken..... Kannst Du Dir vorstellen, dass Jesus sein Leben in Behagenverbracht hat?---- Nicht klagen, Zähne zusammenbeissen und tapfer dem Geschictrptzen

Hin- und Herpendeln zwischen Versatzamt und Untergang.... Rettung winkt.Metallarbeiter wollen grösseren Absatz sichern.H. jubelt.Gegner erfuhren. Ringen.Zeitung geht( nach drei Jahren) ein. Abschiedswort an Leser: Auruf zutätigem Sozialismus, Hoffnun auf baldige neue Zeitung, mit reicheren Mitteln.Erwähnt nicht die Kräfte, die ihn zu Fall brachten

Wahlen 1907. Partei wurde um 36 Mandate armer. Er jubelte nicht, wolltegarnicht gerne Recht haben.

L., die Frau, trauert( mit 45) nach zehnjähriger Ehe) über ihr Altern. Sie hatimmer Angst vor dem Altwerden. H.:....ein faltenloses Antlitz( wie dietizianische Venus) hast Du nicht, aber wer weiss, ob die Linien, die gutigeSorge, aufopfernde Kämpfe, und tausendfaches Leid Dir ins Gesicht gruben,nicht eine höhere und inniger ergreifende Schönheit Dir ins Gesicht gruben."Menschliche Grösse und körperliche und seelische Vorzüge, weiblicher Zauber.Ihr konnte X* X** X*-in seinen Augen- die Zeit nichts anhaben. Sie fürchtetmit dem Altern seine Liebe zu verlieren/

Reifend verschönst Du Dich nur. Beseeltheit ist ihm höchstes Gut.

Er bewundert Lily als Rednerein. Warnt vor Missbrauch rethorischer Fähigkeit.Ihr Selbst spreche aus ihren Vorträgen. Als Schreiberin: ihre Aufsätzeentzücken ihn als Ausdruck ihres Seins.

Julie( wörtlich)... Den Widerhall jener" anderen Welt", der Welt seinerSeele und seines Sehnens, vernahm er in Lily gleich beim ersten Anschlageiner Saite." Der süsse, heimatliche Klang,-aus einer Heimat, die man niebesass und immer sucht-- wie er mir bezwingend aus Deinem Aufsatz überden englischen Sozialismus entgegentönt und mich Dir vermählt hat, nochehe ich Dich gesehen" traf endlich in der Fremde sein Ohr und hielt ihngefangen.

An seiner Stimme hatte auch Lily ihn erkannt. Sie hörte die" Viola d'amore "in dem dunklen Cellokonzert seines tiefen Organs.

In der Urkraft ihres Wesens, in der Wildheit ihrer Leidenschaften, glichensie sich.

Lilys Gefühl ist riesengross, aber tastet nach Worten. Ist H. nicht da,verarmt sogar ihr Mutterglück." Ich fühle, wieviel mehr ich Dich liebe,als unseren süssen Putzi"" Das Leben ich qualvoll ohne Dich..

Ich fürchte mich abends vor der grässlichen Oede ohne Dich......... Von Jahr zu Jahr steigert sich ihr Gefühl..... Tage der Trennung werdenzur" Höllenqual",

Dabei ging manches Ungewitter über diese Ehe, sofort wirtschaftliche Sorgen.L.mit Gizycki gern in Armut gelebt...... seine Hinterstübchen waren ihreKlosterzellenJäh wechselt sie... schwelgen oder verzichtenRausch oder Askese.. keine Halbheit entsprach ihrer Natur. Mit derLiebe erwachte Frohsinn und Sinnenfreude..... Sie verschwendete sich selbst,sollte sie mit dem Gelde geizen?.. Kein Aufwand.... scheelsuchtigeFrauen sagten so... königliche Erscheinung.... Kleinliche schmähten Gross-zügigkeit..... Ihr Einkommem, kleine Lebensweise..... H.sagt: haushalten, sparenunbezahlte Rechnungen.... Lily ihm entgegen: will Geliebten wieder sehen,nicht den Hausherren.Er bereut heftige Art, wenn L.verstört ist..." Deine Fehler( Wirtschaftsführung) nicht Deine Schuld, haben nichts mitCharakter und Wesen zu tun..... meine Schuld.Schöne Wohnung am HXXHerkulesbrücke-sie bestimmte Lebenszuschnitt. usw.L.liebte ihren Beruf. Die Hauswirtschaft lag ihr nicht. Er brachte der Ge-liebten auserlesene Blumen. Ihr erschien das Leben reich- mit Reichtum ange-fullt.