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hauswirtschaftlich lag ihr weder Aufsicht nochAnordnung..... Einteilen?Berechnen? Niedriges Geschäft!... Jubelte über die Villa im Grunewald..... Sah die Wirklichkeit nie, bis sie dicht davor stand..... Zur Grunewald-villa gehört(!) gewisser Luxus.... Heinrich fuhr auf..... Aber ihre Lebens-form wurde durch ihr Wesen bedingt..... H.besass dagegen einen ganz eigenenStil....""" Drollig Deine Besorgnis, ich könnte dort die Verhältnisse zueinfach finden""", schreibt er ihr in die Sommerfrische. Aber.... in muf-figen Stuben wohnte er nicht, Schlangenfrass wies er zurück..... er nahm oftnicht hin, womit sich L.begnügte.." Noble Passionen?" Ein reinlichesZimmer, Schwarzbrot Obst und saure Milch genügten ihm
feine/
Lilys adlige Schönheit wollte er nicht verunziert sehen,... MH/ Stoffe,fe,gute Verarbeitung....... ihm fehlte Sinn für wechselnde Mode, hier lag nundie kostspielige Diskrpanz.......
L.wollte für" Frauenfrage" Material sammel..... Fährt nach Paris voraus...lebt gleich armer Studentin..... H.bittet, sich gelegentlich Wagen zu nehmen..... Sie fällt ins andre Extrem..... Er hatte ihr 3000 Mark geschickt. BeiderGeld für Monate..... Seine Ermunterung liess sie bald damit fertig sein....
Aehnlich, wie Pariser Vorfall erlebt er oft...... Herbst 1904. Er bereitetErscheinen der Wochenschrift vor..... Darbt und rechnet.... ihr rinnt in-zwischen das Geld durch die Finger, telegraphiert, aus den Rekonvaleszenz..... Sie lässt unbeaufsichtigt Angestellte Wirtschaftsgeld veruntreuen....Dann.... jeder Klingelzug bringt Erschrecken vor unbezahlten Rechnungen.....Sie fühlt sich schuldig, voll Reue.... er kann sie nicht in Armsünderhaltungertragen...... Beugt sie sich vor ihm, verletzt es sein Gefühl......Sie soll nicht sühnen, nur aus Erfahrungen Lehre ziehen, sie kann es nicht...Sie braucht Leitung und Anleitung, sie soll eigene Wege gehen.....Sie macht es ihm später zum Vorwurf.....
Ihre Vorliebe fu" Tand und Trödel offenbart auch gewisse Kindlichkeit, beialler Seelengrösse..... Er kann( ihr gegenüber) kein Diplomat sein, decktalle Karten auf..... er lernt nicht.... sie lernt auch nicht.....
Er missbilligt Selbstverleugnung und Rücksicht, ihm gegenüber..Unehrlichkeit vertrage es nicht,........ L.:" Wirst Du endlich wieder Ver-trauen zu mir finden?"--Ihre Wahrhaftigkeit unterliegt im Zweikampfmit der Zaghaftigkeit, wenn sie versagt hat....."" Du Einziger, nachdessen Liebe ich immer dürste, dessen Zorn mich zaghaft macht...Furcht nennt H.die Wurzel alles Uebels...... Lilys heldischer Geist unddann herzschlotternde Bangigkeit....
1896 Beginn der Ehe H.:"Du bist in allen Stücken vollkommem frei"Nach 15jähriger Ehe:" Du kämpfst für die Freiheit aller, möchtest Du nicht65auch Deine eigene Freiheit verteidigen?" Er sieht sie in" Bindungen" ver-19/1 strickt und muss sie mahnen.Durch einen Rat von ihm, fühlt sie sichunterjocht......" Du strampelst verzweifelt mit Händen und Füssen , indem1911 Du Dich gegen eine Fesselung wehrst, während es mir garnicht einfiel einenZwang anzutun...... Das Ganze beruht bei Dir auf einem Denkfehler/ Dir/an dem Du freilich schon lange laborierst...... spreche nur meine Ansichtaus, kannst sie bewerten, verwenden, oder ignorieren, ganz wie Du willst..Er weiss nichts von der Macht seiner Persönlichkeit, dem gebietenden Wesen...... Die gütige Gebärde ändert das nicht... L.:" Denke an Deine suggestiveKraft......." Wer mit Dir lebt wird Dein Geschöpf...... Wenn ich wirklichetwas hinausrage, über die Masse, ist es im Grunde Dein Verdienst..Sie ist dankbar.... Aber es drückt sie nieder- in seiner Gegenwart kannsie manches nicht....... H.:" So hast Du wieder mal vergessen, dass ich allesandere als rechthaberisch bin, Widerspruch nicht nur vertrage, sondern wünsche
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