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Eine Zeitung leistete sich den Scherz bekannt zu geben, da seienja längst Frauen drin- als Scheuerfrauen!!!
Es war unsere Genossin Agnes Wabnitz , die bei nächster Gelegenheitdie Antwort gab:" Die Frauen wünschten auch garnicht die Zahl der nur" Jasager" und Brotverteurer zu vermehren, sie würden gern die Zahl derScheuerfrauen vermehren, indem sie für eine gründliche Auskehr all jenerElemente sorgen würden, die sich zwar Volksvertreter nennen, aber dieIntressen des Volkes nie gewahrt haben.
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Anfang des Jahres 1885 führten die geschilderten Versammlungen zur1885 Gründung eines" Verein's zur Vertretung der Intressen der Arbeiterinnen"dem gleich zu Anfang 500 Arbeiterinnen beitraten und dessen Mitgliederzahlauf einige Tausend stieg. Zur Aufgabe stellte sich der Verein:Hebung der geistigen und materiellen Interessen
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der Mitglieder, insbesondere Regelung der Lohnver-hältnisse gegenseitige Unterstützung bei Lohn-streitigkeiten, Aufklärung durch fach- gewerblicheund wissenschaftliche Vorträge, Beschaffung einerBibliothek Pflege der Kollegialität durch gesellige
Zusammenkünfte, und die Errichtung eines Arbeitsnachweises.Der monatliche Beitrag war auf 20 Pfennig und das Eintrittsgeld auf 25Pfennig festgesetzt.
In den Offentlichen Versammlungen hatten sich auf die Seite derArbeiterinnen zwei der bürgerlichen Damen gestellt, Frau Gillaume- Schackund Frau Marie Hofmann. Sie standen den Arbeiterinnen mit all ihrenKräften bei den Verein fest zu fundieren. Erstere lehnte aber ab, dieLeitung des Vereins zu übernehmen da sie als schweizerische Staatsangehö-rige mit der Polizei und dem Sozialistengesetz, das noch in voller Blütewar, rechnen musste.
Sie wurde danum zur Ehrenpräsidentin gewählt, weil man sie in irgeneiner Form beteiligt wünschte. Sie legte aber nach Jahresfrist dasEhrenamt nieder um nicht in einem Verein der auf vollkommene Gleich-berechtigung gegründet war eine Ausnahmestellung einzunehmen währendFrau Marie Hofmann, nebst den Frauen: Kreutz, Stagemann, Haase, CantiusIhrer und Leuschner die Leitung des Vereins übernahm
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Angeregt durch Zeitungsberichte aller Art, vielleicht nicht zumwenigsten durch die, die eigentlich bestimmt waren die Bewegung derArbeiterinnen lächerlich zu machen, rührten sich die Arbeiterinnen inanderen grossen Städten, und überall war bald eine eifrige Agitationfür den Zusammenschluss in ähnlichen Vereinen im Gange
Innerhalb des Hauptvereins in Berlin wurde rege gearbeitet imSinne der statutarischen Bestimmungen. Man ging daran Kommissionenfür die einzelnen Branchen zu bilden. z.B. für Konfektion und Weissnä-herinnen, für Putzfach u.a. und Arbeiterinnen vom Fach waren es, diediese leiteten, die nötigen Anweisungen gaben und statistisches Materialsammelten, das dann zur Besprechung in besonderen Branchen- Versamm-lungen diente, um an der Hand dieses Materials über Abstellung derärgsten misstände zu beraten.
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Die damaligen Veröffentlichungen über die schlechten Löhne undunwürdige Behandlung der Arbeiterinnen wurden zum Gegenstand allgemei-her Besprechungen Die Versammlungen der Konfektionsbranche führtensehr bald zu Vereinbarungen mit einer ganzen Anzahl wohlgesinnterArbeitgeber, denen Lohntarife und Arbeitsordnungen, die in gemeinsamer8ffentlicher Verhandlung vereinbart waren, übergeben wurdenin den Werkstätten auszuhängen.
um sie
Zur selben Zeit, in der Aera der Bismarkschen Zollgesetzgebung,war auch ein Zoll auf englisches Nähgarn in Sicht. Das deutsche
Fabrikat