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das soziale Gebiet hinüberstreifte, sorgte für die konsequente Durch-führung des Prinzips. Die Verhandlungen waren vielfach statt beleh-rend nur untehaltend.
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Man braucht nicht alle 10 Finger um diejenigender 100 Vorträge aufzuzählen, die sich inhaltlich über die seichteMittelmässigkeit erhoben. Dass X zu den Fragen des Mädchenunterrichtsdes Frauenstudiums des Frauenstimmrechts der Rechtsstellung desweiblichen Geschlechts usw sehr vieles Treffende Richtige, undSachkundige gesagt wurde erkennen wir gern an. Aber im allgemeinenfehlte auch bei der Bahandlung dieser Fragen das Erfassen der geschicht-lich treibenden Kräfte die hinter den einschlägigen Forderungenbeziehungsweise Reformen stehen und der Ausblick auf die vielseitigenFolgen des Umschwungs in der Tätigkeit und Stellung der Fraue
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Die Berichte über den Stand der Frauenbewegung in den einzelnenLändern enthielten interessante und belehrende Einzelheiten.
Frau( Marie) Stritt berichtete über die deutsche FrauenbewegungWie wenig sie die Ursachen der Trennung zwischen den Bürgerlichen undden Proletarierinnen zu erfassen vermochte zeigt folgender Satz ihrerRede:" Gegensätze in der Politik haben zwischn bürgerlicher und prole-tarischer Frauenbewegung eine Kluft geschaffen, die leider hier und dadurch Klassenhass und Fanatismus erweitert wird.
Frau Schlesinger- EcksteinsAusführungen über die oesterreichische Bewegung zeichneten sich vor allenübrigen Berichten sehr vorteilhaft durch ihre Klarheit aus. Mit ruhigerObjektivität gab sie die Notwendigkeit einer besonderen Arbeiterinnen-bewegung als Teil der sozialistischen Bewegung zu. Sehr bestimmt er-klärte sie, dass jedes Reformbestreben zugunsten der Arbeiterinnen denCharakter eines Kampfes gegen die kapitalistische Ausbeutung tragen müsse.Es handle sich nicht nur darum die Frauen wirtschaftlich vom Manneunabhängig zu machen sondern auch die arme Frau der Herrschaft desKapitals zu entziehen Der allgemeine oesterreichische Frauenverein
verfolge deshalb antikapitalistische Tendenzen
Besonders aber ihr Bericht über die in Wien veranstalteteArbeiterinnenenquete
machten Eindruck auf die Kongressteilnehmerinnen. Der grossen Mehrzahlder KongressXXXXXXXXXXXXXXX-mitglieder waren diese Schliderungen desentsetzlichen Elends die Frau Schlesinger in kühner und eindringlicherSprache gab, etwas neues. Eine tiefe Bewegung ging durch die Versamml.als die Rednerin die Folgen der monatelangen Arbeitslosigkeit aufdeckte,die durch die Saisonarbeit in vielen Branchen der Frauenarbeit herbeigeführt wird." Es gelang der Kommission nicht", sagte sie," mit nurannähernder Sicherheit zu erheben wovon die grosse Zahl der Frauenwährend der toten Saison lebt. Einige haben Verwandte auf dem Landebei denen si Unterkunft finden, einige ernähren sich mühselig durchNähen, Scheuern und Waschen.Alle aber, die die Kommission befragtsinddarin einig, dass sich vom Lohn der Wintermonate nichts für den Sommerabsparen lässt. Und so blieb diese Frage offen
Wenn es bei den Theater-choristinnen, die die Enquete auch in den Kreis ihrer Erhebungen zog,mit entsetzlicher Klarheit zutage trat, dass diese Frauen, die ganzgeringfügig, ja manchmal garnicht bezahlt werden und sich ihre Kostümeselbst anschaffen müssen, sehr oft auf die Prostitution als ihreeigentliche Einnahmequelle angewiesen sind so liegt auch die Vermutungnahe dass eine grosse Anzahl von Arbeiterinnen sobald sie die Arbeiteinstellen müssen durch den Hunger ihrer hilflosen Kleinen gezwungenwerden sich zu verkaufen.
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Wer bisher daran gezweifelt hatte derkonnte durch die Enquete darüber belehrt werden, dass die entsetzlichePestbeule, die am Körper der Gesellschaft frisst, eineeine Folgekrankheitdes Druckes ist, der auf der Arbeit lastet. Die Kindheit derProletarierin ist Hunger und Mangel jeder Art.