mitwirkten. Es war der Beginn einer fortlaufenden Arbeit, die sich in allenmodernen Ländern zum Besten der Heimarbeiter fortlaufend auswirkte, aber auchinnerhalb der Arbeiterschaft eine Menge Schmutzkonkurrenz ausschaltete.Frauenkonferenz Bremen 1904. Das Kinderschutzgesetz von 1903 war endlich
Ende 1905 fielen dann auch die noch geltenden Ausnahme bestimebeschlossen und mit dem Beginn des Jahres in Kraft getreten. Aber man musstein Bremen auch( 1908Czugleich in Bremen die grossen Lücken aufzeigen, die das Gesetz gelassen hattewas Louise Zietz in meisterhafter Weise in ihrem Referat tat. Damit Wargekommendie Stunde da zur Gründung von Kinderschutzkommissionen die dann- durch diemühselige Kleinarbeit sozialdemokratischer Frauen manches Kind vor ungesetz-licher Ausbeutung geschützt haben. Zugleich waren diese Tätigkeit aber auchauchein Erziehungsmittel/der Beginn einer Schulung für spätere soziale Arbeit, vor allem aber/ zur Beein-AugustBremer/flussung sozialen Denkens Belbel selbst rühmte auf dieser/ Konferenz das
he
he geistige Niveau der Verhandlungen. Die systematische Arbeit der vorher-gehenden Jahre, der stete Ansporn der Zentralstelle hatten ihre Früchte getra-gen, die erfreuliche Entwicklung ging weiter.
1906, auf Frauenkonferenz in Mannheim diskutierte man in erster Linie dasFrauenwahlrecht.Man wähnte die Erfüllung noch in weiter Ferne.Zwei wichtigeebenfalls/Fragen wurden in Mannheim / besprochen: die Not der Landarbeiterinnen( Louise Zietz ) und die Dienstbotenbewegung( Helene Grünberg . Für beide Kategorienwaren in der Gesetzgebung noch der Felsen der" Gesinde ordnung" zu erschüttern,diese Verkörperung finstersten Mittelalters, die Missachtung menschlicher Per-nkichkeit war darin steinernes Gesetz geworden. Und abzutragen war auch derWastwust von menschlichen Vorurteilen, die sich in der öffentlichen Meinung fest-gesetzt hatten und keiner besseren Erkenntnis Platz machen wollten.
Es war gar keine Frage, ob auch die Mannheimer Frauenkoferenz Ottilie Baader ,die den Aк Bericht einer guten Entwicklung geben konnte, wiederwählensollte oder nicht, das beste Urteil über ihre bienenfleissige Tätigkeit warihre einstimmige Wiederwahl.
Unvergessen sollte der 10. Januar 1908 sein, als der Preussische Dreiklassen-landtag( nach seinen Ferien und vor seiner Neuwahl) zusammentrat. Aus dem Ber-liner Stadtkern und aus allen Vororten strömten die Frauen in hellen Scharendem Landtag zu, um dort für Freiheit und Recht zu demonstrieren.Bei einemsolchen Aufgebot von Frauen und bei dieser straffen und diziplinierten