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Dieser Vergleich, der sie selbsr nach den Ursachen suchenließ, war nicht richtig, weil man diese beiden Frauennicht miteinander vergleichen konnte. Man muß wohl denMenschen in einer großen Bewegung ganz vorbehaltlos gegen-über stehen; man darf das, was man tut( was man auch fürdiese Menschen tut oder zu tun glaubt), niemals als einOpfer empfinden, ein Opfer, das man" den Anderen"bringt. Man muß sich wohl ganz und ohne jeden innerenVorbehalt zugehörig fühlen können und immer wissen, daßuns mit der Hingabe an eine Bewegung Werte zurückfließen,die das Leben unendlich bereichern. Wir müssen innereBindungen haben zu den Menschen gleicher Grundgesinnung,damit dienen wir einer höheren überpersönlichen Aufgabe-Nur das schützt uns dagegen, in die Isolierung hineinzu-wachsen. Konnte Anna Blos es wohl so sehen? Wer istvermessen genug, Vollkommenheit zu verlangen?
Dem Brief eines Freundes entnehme ich, daß sie, die nunWitwe war, qualvoll an einer unheilbaren Krankheit gestorbenist. Sie war dabei nun in der letzten Lebenszeit wirklicheinsam und allein, denn sie mußte diese Leidenszeit und denTod durchstehen, als Hitler in seiner vollen Herrschaftstand. So schrecklich es war, so war es doch zeitbedingt.Nur wenige Freunde sah sie noch. Auch an ihrem Grabe fandensich nur einige wenige von den Freunden ein, solche, diesich nicht fürchteten, sich neben einige junge Männer inNaziuniform zu stellen. Den Frauen, die aufbauend
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