Akte 
Manuskript "Frauen ihres Jahrhunderts"
Entstehung
Keine Angabe
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Lebensrhytmus auf. Um einen dieser Söhne- er wußte vomSozialismus noch wenig, als er sich der Tochter Emma'sbereits eng verbunden fühlte

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zog sie nicht nur als Sohn

in den Bannkreis ihrer mütterlichen Liebe; che er es sichselber richtig versah, hatte sie ihn schon als begeistertenMitstreiter gewonnen.- Es war Krieg im Lande gewesen,

der erste Weltkrieg, der hatte auch damals seine bösenLinien in das soziale Gesicht unserer Zeit gezeichnet.Die große Wohnungsnot zwang die verheirateten Kinder ausdem mütterlichen Hause heraus. Jedoch strebten die getrenntenTeile immer wieder nach der Vereinigung. Als ein Siedlungs-häuschen in Mahlsdorf bei Berlin dazu die Möglichkeit bot,gaben die alten und die Jungen viele Jahre ein Muster-beispiel guten Zusammenlebens in geistiger und ideeller

Gemeinschaft.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Emma Döltz schon ihre Lebens-leistung in der sozialistischen Frauenbewegung vollbracht.Mit 61 Jahren ging sie in das Mahlsdorfer Häuschen mit.Noch zu jung, um ihre geliebte Arbeit am Kreuzberg zuverlassen, nicht mehr elastisch genug, um diese Arbeittrotz des weiten Weges ganz beizubehalten. Nach und nachwurde es etwas weniger, aber es blieb genug an zentralerBerliner Arbeit stehen, wie z. B. in der Arbeiterwohlfahrt,o sie als zweite Vorsitzende dringend gebraucht wurde.Es wurde vorher schon der entscheidende Augenblick erwähnt,der auf ihre Fragen nach dem Urgrund aller Ungerechtigkeit

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