Akte 
Manuskript "Frauen ihres Jahrhunderts"
Entstehung
Keine Angabe
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Wirkungen der jahrelangen wirtschaftlichen Selbständigkeitnicht ausgeblieben. Die aufgeblasene Kriegswirtschaft aber

war nun plötzlich zusammengeschrumpft, der Neuaufbau derWirtschaft konnte nicht so schnell folgen, die Kriegsteil-nehmer waren zurückgeströmt und verlangten mit Rechtihre alten Arbeitsplätze, kurzum, viele Frauen, aus innerenund äusseren Gründen auf Arbeit angewiesen, standen mittenim Konkurrenzkampf und fühlten sich wie auf einem Schach-brett als Figuben hin- und hergeschoben. Der Begriff des" Rechtes auf Arbeit" war allgemein noch nicht so anerkannt.Zu all dem kam die dringende Notwendigkeit, den Schutz derArbeit für die Frauen auszubauen und gesetzlich zu befestigen.Das alles war Grund genug, gerade Gertrud Hanna um diesesReferat zu bitten. Was an Klarheit zu gewinnen möglich war,das hat sie uns gegeben, wir konnten mit ihr und unterein-ander diskutieren und das schwierige Problem mit neuerKraft angehen.

1922. In Hamburg ( Internationaler Sozialistischer Arbeiter-kongress) fanden sich auch die Frauen wieder auf derinternationalen Basis zusammen. Wir baten Gertrud, demKomitee beizutreten. Im Sommer 1927 hatte ich die Freude,als Gast an einer internationalen gewerkschaftlichen Frauen-konferenz in Paris teilzunehmen, sie war der Vorläufer desgroßen Internationalen Gewerkschaftskongresses. Gertrud Hanna hielt das Referat über" Die volkswirtschaftlicheBedeutung der Frauenerwerbsarbeit". Klar, sachlich,

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