Akte 
Manuskript "Frauen ihres Jahrhunderts"
Entstehung
Keine Angabe
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August Bebel, Paul Singer, Mehring u.a. Mit Clara Zetkin ,

mit Karl Kautsky und seiner Frau Luise verband sie Freundschaftzu Karl Kautsky hatte sie schon von der Schweiz her literari-sche Verbindungen gepflegt. Später zerbrachen diese Beziehungenzu Karl, während die Freundschaft der beiden Frauen hielt.+Der Schriftstellerin hatte sich der Weg in die Parteipressegeöffnet, der guten Rednerin wurde die Tribüne der Ver-sammlung gerne zur Verfügung gestellt. Aber auch Enttäuschungenmußte sie erleben. Sie fand auch Abwehr, Mißtrauen und Ver-Cauch dort

schlossenheit, wo es sich nicht um Gegner ihrer Meinungenhandelte. Wir zitieren Paul Frölich :

.. als sie gerade wieder eine böse Erfahrung... gemachthatte, schrieb sie an Bebel, sie sei von Anfang an inder deutschen Sozialdemokratie einer" merkwürdigenAufnahme" begegnet, nicht nur bei den Gegnern ihrerAnschauungen. Sie suchte den Grund darin, daß sie Aus-länderin sei. Wahrscheinlich war es böser. Der Fraugalt vor allem der Widerstand, der Frau, die es wagte,sich in das Männerhandwerk der Politik einzumischen,dabei nicht bescheiden nach der Meinung der" Praktiker"fragte, sondern" frech" eigene Anschauungen entwickelteund- was das schlimmste war- Argumente brachte, vordenen man grollend kapitulieren mußte ft

Eine dieser Enttäuschungen war, als sie( unerhört in derdamaligen Zeit) 1898 die redaktionelle Leitung der" SächsischenArbeiterzeitung" übernommen hatte. Zwei bekannte Redakteurewaren aus Sachsen ausgewiesen worden und hatten fals Bedingungfür weitere Mitarbeit an dem Brat verlangt, daß Rosa Luxem­ burg die Leitung des Blattes übernähme. Es kam dann in derFolge zu einem großen kollegialen Meinungsstreit, einer Artvon" Rebellion gegen den unbequemen Chef".

+ darüber noch einiges bei Luise Kautsky .

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