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Ihre erste Station war wieder das Weibergefängnis in der
Barnimstraße, doch wurde sie schon im September 1916 zwecksbesserer Überwachung in das Gefängnis des Beiner Polizei-präsidiums überführt. Das hatte alle Merkmaleeiner Durch-alepinergangsstation, d.h., es war ungepflegt, verwahrlost,
klaste
verwanzt, schmutzig, im höchsten Grade primitiv, ohne Licht,so daß die Zelle ab 5 Uhr schon in Dunkel gehüllt war. Dazuin der Nacht das Klirren der Schlüssel, das Hallen derSchritte auf den langen Korridoren, das Schlagen der eisernenTüren, verbunden mit dem Vorbei donnern der Stadtbahnzüge,von denen die Zelle erbebte. Rosa, die nieme Klageliedersang und kein Mitleid vertragen konnte, sagt später selber:" Der Anderthalbmonatige Aufenthalt dort hat auf meinem Kopfgbaue Haare und in meinen Nerven Risse zurückgelassen, dieich nie verwinden werde. Ende Oktober 1916, kommt sie indie Festung Wronke in Posen. Hier ist es erträglicher. DieSieZellen sind über Tag geöffnet. Rosa hat sogar ein paarBlumenbeete zum Pflegen. Im Juli 1917 ist es mit dieserHerrlichkeit aus, sie kommt nach Breslau ins Gefängnis.Das war Fin düsterer Bau, sie ist den ganzen Tag eingeschlossender tägliche Spaziergang vollzieht sich in einem sehr engenHof. Sie streift immer dicht an der Mauer entlang, weil nurdort ein wenig Sonne hinkommt. Ihr farbenhungriges Augesucht ein wenig Grün. Wir zitieren noch einmal Paul Frölich
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