Akte 
Manuskript "Frauen ihres Jahrhunderts"
Entstehung
Keine Angabe
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Mädchenzeit nicht

sie beide Eltern verloren.So war sie schon in ihrer machen

frei von materialler Sorge. Surch ihre mutige schriftstellerischeund vielen anderewar sie revolutionären/Tätigkeit mit Kämpfern wie Robert Blum , Alfred Meissner , Ernst Keil u.a,

O, in persönliche Verbindung gekommen. Bezeichnend für die damalige Zeit ist,

dass sie ihre Beiträge an Zeitschriften mit einem Männernamen zeichnenmusste, so wenig war es üblich, dass sich Frauen über Zeitfragen öffentlichäusserten. Sie sei eine geborene Journalistin, sagten Freunde vonihr. Zusammen mit diesen Freunden musste sie auch den Zusammenbruch ihrerFreiheitshoffnungen erleben. Die Reaktion setzte mit Erschiessen und Zucht-< Robert Blum war in Wien erschossen worden.haus für Freiheitskämpfer ein.PHO

Luise korrespondierte seit längerer Zeit mit August Peters , einem jungen Arbei-ter mit starkem Bildungsauftrieb. Er hatte eine Freischar von Dresden nachRastatt geführt; gefangen genommen, sollte er standrechtlich erschossenwerden.Davor rettete ihn sein leidender Zustand.Aber die nahe Todesgefahreng/führte die Beiden/ zusammen. Siehen Jahre sass August Peters im Zuchthaus.Dann wurde eine Ehe geschlossen, die schon nach sechs Jahren durch denwiededTod des Mannes ihr Ende fand.In dieser Zeit gab August Peters in Leipzig ein demokratisches Blatt heraus, Luise war seine engste Mitarbeiterin.Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse waren nicht glänzend. Der Kampf umdie Existenz und die Sorge um Mann und Kinder verbrauchten einen gro-ssen Teil ihrer Kraft. Aber als die Frauenbewegung wieder erwachte undsich aus vielseitigen Bestrebungen zu einem Ganzen zu formen suchte, begeg-nen wir ihr wieder. Sie, die für die Frauenemanzipation innerhalb derArbeiterklasse praestiniert erschienen war, bekannte sich nun zu derAnsicht, dass eine" Frauenbewegung" nicht im Programm einer Partei aufge-hen dürfe. Aber immer noch sah sie es als Aufgabe an" im Dienste derHumanität und des Sozialismus" XXXWXKKNKXXX zu wirken. Was sie damitmeinte.Getrud Bäumer deutet es so:" Sozialismus nicht als Parteiprogrammsondern als Form praktischer Tätigkeit, zu der die sozialen Verhältnisse*die Bekenner des Gedankens der Humanität verpflichten." Wir wollen da-rob nicht streiten. Wir können Luise Otte nicht selber darim befragen.Ihre Schriften sind nicht mehr aufzufinden. Aber ihr weiteres InteresseGertend Baumer, Helene LanHavoldellch der Heutscher Frauen bewegungLange,J. Teil. Verlag elloeser u. Co. Berlin 1701

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