hilfsvereins
XXXXXXXREXXX für Handarbeiterinnen"
In dem Namen des Vereins drückte es sich schon aus, dass man keine Fabrik-arbeiterinnen aufnehmen wollte. Die Meinung- auch wohlwollender Menschenwar damals жExк vielfach noch, dass Frauenarbeit in der Fabrik eigentlichverboten werden müsste.- Die Arbeit unter den schlechtesten Arbeitsbe-dingungen, die nur denkbar sind, zog nicht die Elite der Arbeiterin-nen an, die Aermsten, die es am nötigsten hatten und denen andere Möglich-Verhältnissekeiten verschlossen waren, gingen in die Fabrik. So wirkte Die Umständedort wirktenCauch nicht veredelnd auf die Arbeiterinnen ein. Umso mehr Ursache wärees gewesen, sich dieser Frauen besonders anzunehmen, sie für die eigeneund Besserungs-
AGS.
Lage******* möglichkeiten zu interessieren./Aber die innere Gesetzmässig-keit der wirtschaftlichen Entwicklung war eben noch nicht begriffen worden.n/
Nun, dieser Frauenhilfsverein versprach seinen Mitgliedern viel, viel
mehr, als man für so geringe Beiträge und bei kleiner Mitgliederzahlhalten konnte. So beschloss man die Aufnahme ausserordentlicher Mitglie-der, mit einem höheren Jahrsbeitrag. Dadurch waren die Mitglieder von vorn-herein in zwei verschiedene Schichten geteilt. Für die Versammlungen be-mühte man sich um Schulräume, um den Mitgliedern zu ersparen öffent-liche Lokale besuchen zu müssen." Für solche Frauenzimmer sind die Räumenicht da", sagte der mensch freundliche Schulrat, der sie für" Damenveran-staltungen hergab. Und die Arbeiterinnen waren misstrauisch. Der Vereinroch ihnen nach Wohltätigkeit. - Als der Verein gescheitert war, bliebals Gewinn ein Häuflein unentwegter Frauen, die bei den verschiedenenkleinen, vergeblichen Versuchen schon vorher gelernt hatten und die auch+1 schon hellhörig für ihre Zeit geworden waren. Die kritische Emma Ihrer hatte sich schon ein Bild eines zukünftigen Vereins geformt,in dem die Arbeiterinnen, auch die aus der Fabrik, ihre Angelegenheiten
selber in die Hand nehmen würden.[ Doch wollen wir hier erst noch ein
wichtiges Zwischenspiel festhalten, das den Frauen Ihrer und ihrem KreisGelegenheit gab, zahlenmässig stärkere Frauenschichten wachzu-ratteln. 1883 hielt der" Deutsche Kulturbund" öffentliche Versammlungenab.Thema?" Wie kann man die Sittlichkeit der Arbeiterinnen heben?"