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Mutterwitz der Berlinerin und die mütterliche Reife derimmer lebensnahen Frau blitzartig aufleuchten ließ.Richtig lernte man Elfriede erst im eigenen Heim kennen,wenn sie als heitere, liebenswürdige Wirtin sich ganz umdas Behagen und Wohlergehen ihrer Gäste kümmerte.
Wir alle sahen damals das Unglück der Hitlerzeit auf unszukommen. Wir schlossen die Augen nicht davor. Es wäre aberfalsch zu sagen, daß wir ganz ohne Hoffnung gewesen wären.Wir taten weiter gemeinsam das, was wir für unsere Pflichthielten; es waren ja Pflichten, die uns lieb geworden waren.Ein Jahr, bevor dann das Verhängnis" Hitler " da war, verlorElfriede ihren Lebenskameraden. Wie doppelt schwer war es,so allein zu sein. Wohl hatte sie ihren Sohn, an dem ihrHerz hing. Aber Kinder wachsen heran. Der Sohn hatte in-zwischen Familie, und dann gehörte er ebenfalls sofort zudenen, die aus politischen Gründen aus der Stellung mußten.Aber dieses Jahre 1932 zeigte uns auch Elfriede in ihrerganzen menschlichen Stärke.
Alle, die Elfriede in der Nazizeit erlebt haben, waren desLobes voll über ihre Tapferkeit und ihre menschliche Haltungwährend dieser schwarzen Periode. Anders war es aber auchvon dem schlichten, graden Menschen nicht zu erwarten. Diesezwölf Jahre waren eine lange Zeit. Die Freunde, die sie desöfteren sahen, fürchteten sehr, daß sie, die so sichtbarunter der Krankheit litt, das heißersehnte Ende dieser Zeitnicht erleben würde. Dabei scheute sie keine Anstrengung,
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