Akte 
Manuskript "Frauen ihres Jahrhunderts"
Entstehung
Keine Angabe
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Sensationsbedürfnis, sondern aus Notwehr und mit ruhiger Ueberlegung.

hatten nicht etway

edungen Shatten

475ment

Die Verfolgungen und Bestrafungendas Interesse der Frauen an der Arbeiterbewegungtatin gett.Sie waren( fleissige, Versammlungsbesucherinnen. Wenn die Polizei glaubtedass sie das Vereingesetz auch auf den Besuch öffentlicher Versammlungen aus-dehnen müsse, so zogen sich viele Frauen Männerkleider an, um ihr ein Schnippchen zu schlagen. Unter dem Namen Paul Staegemann war Pauline St/ XXX alsregelmässige/

Versammlungsbesucherin- in den Anzügen ihres ältesten Sohnes- bald eine be-kannte Figur.

Bei ihren Bemühungen, die Heimarbeiterinnen zu organisieren, wirkten Paulinederemytaegemann und Agnes Wabnitz eine Zeitlang sehr eng zusammen, Zu/ herbenNaturell und deren Verbitterung sie das angenehm ausgleichende Element ge-wesen ist. Agnes Wabnitz ( 1842-1894) hatte selber alle Not und Sorge derHeimarbeiterinnen kennen gelernt.Sie stammte aus einer ehemals wohlhabenden,bürgerlichen Familie Oberschlesiens und war von hause aus mit einer gutenSchulbildung ausgestattet worden, die ihr aber später, als sie mit ihrer Familiein wirtschaftliche Bedrängnis gekommen war, wenig nützte. Man siedelte nachBerlin über, wo Agnes versuchte, mit Arbeit an der Nähmaschine, die Mutter undie Familie des Bruders über Wasser zu halten. Sie war, zusammen mit Pauline Staegemann , die treibende Kraft bei der Gründung eines Vereins der Mäntel-aherinnen.Beide waren auch beteiligt an dem Werden eines Arbeiterinnenver-eins" Berlin Nord " Z ein Zweigverein zu dem Berliner " Verein zur Vertretungder Interessen der Arbeiterinnen". Die Wege für die Mitglieder waren weitund der genannte Verein schon sehr gross geworden. Aus Agnes Wabnitz wäresicher, unter günstigeren Umständen, eine wertvolle Kraft für die Frauenbe-wegung herangewachsen, begabt, lernfreudig, eine gute Rednerin, sprach sie invielen Versammlungen( auch ausserhalb Berlins , im Reichsgebiet).Sie wurde ganzbesonders von den Polizeibehörden aufs Korn genommen und musste wegen ihrerUeberzeugung verschiedentlich Gefugnisstrafen verbüssen. Sie protestierte imGefängnis gegen unwürdige Behandlung mit Hungerstreik und wurde deshalbschliesslich in die Charité, Abteilung für gemeingefährliche Geisteskranke,überführt. Dort machte sie einen Selbstmordversuch. Schliesslich entlassen,hörten die behördlichen Verfolgungen nicht etwa aus.Sie wählte- zwischen Ge-fängnis und Irrenhaus stehend den Tod.Auf dem" Friedhof der MarzgefallenenIMXIX von 1848" nahm sie das tödliche Mittel, das alle Leiden beendigte. Viele

besonders

Tausende forgten ihrem Barz and bedeckten ihr Grab vollständig mit Blumen.