4/Sozialismus enddeckt und eifrie studiert. Man schrieb dasJahr 1889 und das Buch war noch verboden. Ausserdem kannsie- eigenem Nachdenken über das Leben folgend- zu demEntschluss, nicht mehr zur Kirche und zum Abendmahl zugehen. Der Brändigam Theologe wie ihr Vater, konntedas nicht verstehen auch nicht ertragen, während derctum Vater philosophisch lachelud sagte:"Dem Auf-richtigen lasst der Herr es gelingen."Die ForgedeVer= und Entlobung war, dass Hildegard sich privatauf das Lehrevinnenegamen vorbereiten musste wassie dann auch am 1. Okt. 1892 bestand. Dass sie hell-wach geworden war für die Stromungen der Zeit, passeca ihrem Wesen. Die Frauen ihrer Kulturschicht drängtenweiter. Auch Hildegard wanschte sich stadieren zu kön-nen, wie es z. B. die erste deutsohe Ärzt inFranziska Tiburtius getan hatte. Im Deutschland konn.ten Mädchen kein Gumnasium besuchen, auch gabes keine besonderen Einrichtungen für sie, um sichauf das Abiturium vorzubereiten, was ja die Vor-stufe zum Besuch einer Universität war. So gingendie Gedanken und Wänsche Hildegards nach Zürich wo sie schon eine Zeitlang im Mädchenpensionädgewesen war. Als dort wurden nämlich Frauenmit bestandenem Lehreregamen zum Besuch der Uni-versität zugelassen.So grundverschieden die Eltern Hildegards inihrem Naturell waren und in ihrer praktischenEinstellung zum Leben waren(der Vater ein philoso=phischen und weltfremd, die Mutter praktisch und strengausserst discipliniert) so einig waren sie sich in derAusbildungsfrage für ihre Töchter. Kamen doch beide aus dergleichen schieht, beider Väter waren Gymnasial=direktoren gewesen, waren liberal in ihren politischenAnschauungen waren Gegner der Bismarkpolitikschon der Grossvater Ktehl Kaempf(von der(mütterlichen Seite), war
Akte
Manuskript "Frauen ihres Jahrhunderts"
Entstehung
Keine Angabe
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