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( im ersten Jahrzehnt des Jahrhunderts), daß sie die Leit-artikel der" Gleichheit" gar nicht erst zu lesen versuchten,sie seien ihnen zu" hoch"; sehr wertvoll aber sei ihnender übrige Inhalt: Sozialpolitik, Berichte, Kulturfragen,Erziehung und die Kinderbeilage. Andere wieder freuten sichan der leidenschaftlichen, geschliffenen Sprache der Leit-artikel und an ihrem Inhalt. So blieb das Interesse an demBlatt immer lebendig. Anna Blos sagte 1930(" Die Frauenfrageim Lichte des Sozialismus", Verlag Kaden& Co.):
" Diese sozialistische Zeitung war zweifellos eine derbesten, wenn nicht die beste Frauenzeitung in Deutschland überhaupt. Es war gewisse nicht leicht, die Zeitung aufdiese Höhe zu bringen und auf ihr zu halten. Es warschwer, einen Stab von geeigneten Mitarbeiterinnen zufinden, lange Zeit war die Mitarbeit unentgeltlich. DerVorwurf, die Zeitung sei nicht populär genug, ist immerwieder gemacht worden. Clara Zetkin hat sie bewußt nichtpopulär gehalten. Ihr Wille war: einGegengewicht zuschaffen gegen die damals so beliebten Frauenzeitschriften,die heute noch so gern gelesen werden. Selbst die Unter-haltungsbeilage sollte möglichst wenig Romane, keineModeberichte, keine Rezepte bringen, sondern dem Wissendienen".
Die Frage der wenn auch nur gelegentlichen Zusammenarbeit-( etwa durch die Teilnahme an Kongressen, Kundgebungen usw.)mit der bürgerlichen Frauenbewegung zog sich wie ein roterFaden durch die Jahre hindurch, weil sich immer wieder- auchernsthafte, erwägenswerte Gelegenheiten dazu ergaben.( Diesebiographischen Skizzen bieten jedoch nicht den Platz zurAbhandlung früherer Streifragen. Sie registrieren nur).
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Der Wille von Clara Zetkin war dominierend. Die Mehrzahl derGenossinnen, soweit sie an internen Verhandlungen teilnahmen,
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