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ein groß angelegtes, mit Material gut unterbautes Referatüber" Schule und Erziehung". Sie geißelte die Volksschuleals Armenschule und sagte manches, was heute noch in dermodernen Pädagogik Gültigkeit hat. Von einer Debatte undBeschlüssen wurde abgesehen, weil es nicht beabsichtigtwar, einem späteren Parteitag vorzugreifen. Auf dem Partei-tag in Mannheim 1906 teilte sie sich mit Heinrich Schulz in die" Schul- und Erziehungsfrage". Clara Zetkin übernahmdie in Leitsätzen niedergelegten Grundsätze auf das prole-barische Elternhaus, sie Selbsterziehung und die praktischenBildungsaufgaben der Partei. Sie war unglücklicherweisenicht wohl; trotzdem sprach sie geistvoll eineinhalb Stundenbis zur Erschöpfung. Der Vorsitzende Genosse Singer sagtedann:".... ich bin überzeugt, daß der letzte Teil desReferats der Genoss in Zetkin das gleiche Interesse findenwürde..... Unsere Pflicht ist es, sie zu schonen.. Ichschlage vor, daß wir sie ersuchen, ihr Referat und den nochfehlenden Text im Druck zu veröffentlichen". Clara verläßtunter tosendem Beifall das Rednerpult. Beschluß: Beide Referatewerden in Massenauflage- als Broschüre herausgegeben.In dem Bericht an den( wegen des Krieges nicht abgehaltenen)Parteitag, der für 1914 in Würzburg vorgesehen war, wurdedie Auflage, die die Gleichheit erreicht hatte, mit 125 000angegeben. Von 191* 1914 an stand Clara Zetkin auf der Seitederer, die die Kriegspolitik der Sozialdemokratie nicht
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