Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
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21ferase

de darüber in einem weiteren Zusammenhangt, der Berufsbildung jungerMädchen und die geistigen und kulturellen Möglichkeiten, die ein Beruf demeigenenaufstrebenden jungen Menschen lässt) unterhalten. Die Hinweise auf ihren Le-( zielsicher und freudigbensweg und seine Begleitumstände liessen mich einen jungen aufs tre-geistigbenden Menschen sehen, der sich ganz bewusst seinen Weg in eine freiere Ar-beitsatmossphäre sucht, nicht, um dann an einem ganz bestimmten Punkt darinstecken zu bleiben, sondern als neue Vorstufe zur weiteren Entfaltung.Pie

Thre, Neigung zum literarischen Ausdruck ihres Denkens hatte Clara sichervon ihrer Mutter mitbekommen. Ich habe die alte Frau noch kennen gelernt, dieX** X* nach dem Tode des Vaters** X* X* bei Clara, die nun schon längstLund selber alla HerDiese MatterBohm- Schuch diess ihre letzten Lebensjahre verbrachte. She versuchte bogar nochihre Gefühle in einem kleinenkleinen Gelegenheits gedichtn diesen Jahren manchmal, einen literarischen Ausdruck für ihre Gedanken zuen 24 lassen.sprokenfinden. In der Stechower Familie war sie als Gelegenheitsdichterin bekannt.Hatte sie- weil sie von Armut, Arbeit und Sorgen niedergehalten worden wart,ihren Geist nicht ungehindert entfalten können, so hat sich mir doch ihr hellerVerstand, das gütige Herz und der seelische Ausdruck ihrer Persönlichkeitins Gedächtnis geprägt.Wie Clara selbst ihre Mutter sah, zeigt das

vor

qus einem

Gedicht, dass sie ihr 24 ihrem Tode widmete;

allem

હવા

"

Meine Mutter ist tot: Es erlosch ein Stern,Ein gütiges klares Himmelslicht,Ein warmer, ruhig leichtender Schein,-Wie, wenn durch die Wolken die Sonne bricht-So war mein liebes Mutterlein.

Meine Mutter ist tot! Nie sehe ich mehrwie sie- nimmer müde- das Tagwerk schafft.Die lieben Hände so rissig und hart,Der Rücken gebeugt; Die Augen so hell,So ganz aller Liebe und Güte Quell.Leben und Wirken, Segen und Kraft.

zwei

Verse

all

Teinem gewissen

Clara war mitfünfundzwanzig Jahren bereits durch ihre Feder im Umkreisdurch ihre Gedichte, durch kleine Skizzen und Betrachtungen/der Arbeiterbewegung/ bekannt geworden. Der Sozialismus und die Frauenbe-wegung zogen sie an. Mit der sozialistischen Literatur war sie bald bekannt.Es war ein grosses- und auch bewusst empfundenes- Glück für sie, dass der Mannihrer Wahl zugleich der gute Kamerad war, der immer fördernd, niemals hemmendan ihrer Seite stand, mit dem sie über Welt und Menschen sprechen konntesie

der auch immer verstand.