Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
Keine Angabe
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6.

Exemplaren gelesen worden.

1917. Nach der unseligen Parteispaltung trat zur notwendigen Zusammen-fassung der Kräfte für eine neue Arbeit in der Lindenstr in Berlin eine

ausserordentliche Frauenkonferenz zusammen. Clara gehörte mit zu denen, dietätig daran teilnahm und sich von ganzem Herzen verpflichtet fühlte, beimNeuaufbau tatkräftig mit zu helfen. Sie gab Mitarbeit und Namen her, als-aus Leistung und Reife heraus- die bewussten Frauen immer dringender ihrRecht als Staatsbürgerinnen verlangten. Und am 26.Oktober 1818 erschienmit der Unterschrift mehrerer Frauen: Clara Bohm- Schuch , Elfriede Ryneck und Wally Zepler, eine Kundgebung:" Die Frauen und der Friede." Dorthiess/X* XXXX es:

" Die Arbeiterschaft wird heute zum grössten Teil durch Frauenrepräsentiert. Wir fordern den Frieden und werden uns jedem Ver-such ihn hinauszuzögern, entgegensetzen."

CFrauen/

Als uns/ dann mit dem Ende des Krieges der Wahlrecht gegeben wurde, schick-ten die Berliner Wähler Clara Bohm- Schuch in die Nationalversammlung . DieArbeitsgrundlage war nun breiter geworden.Bald danach nahm sie als neueausserolennArbeitsbürde die Redaktion der" Gleichheit" auf sich. Sie gehörte damals 30/10auch dem" Reichsausschuss für sozialistische Bildungsazheit" an und wirktedann spatedSieauch im" Sozialistischen Kulturbund" mit. Das Alles hiess für Glare in je-entwickeln und vertreten ,,dem Fall, Ideen haben, sie XXXXXXXXX½ sehr, sehr aktiv zu sein.Redaktion delzu übernelimen, wat eine besonder matige Handler nog.Die" Gleichheit hatte zahlenmässig sehr unter der Spaltung und Kriegs-Die Leif solidift?neben derzeit gelitten. Die hohe Abonnentenziffer von ehemals, an der auch Gewerk-Clicschaften und( Parteiorganisationen beteiligt gewesen waren, war bis aufeinen Rest zusammen geschmolzen. Das konnte so leicht nicht wieder auf-geholt werden. Daran konnte auch der hohe, geistige Standart der Zeit-schrift nichts ändern. Auf der Frauenkonferenz und dem Parteitag zu MaXX

Magdeburg( 1920) begründete Clara die Wichtigkeit einer solchen Lektüre

um die Frauenbewegung und die Gesamtpartei fähig zu machen, nunmehr- nachder vollendeten Tatsache der politischen Gleichberechtigung allen Anfor-derungen gerecht zu werden. Sie war mit jeder Art und Weise einverstan-den, die technisch und finanziell durchführbar war, um die Frauen-undMänner- für die Aufgaben der neuen SXXX* Zeitepoche zu schulen. HinterSallihren klugen und warmen Worten sieht man deutlich die Persönlichkeit,