Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
Keine Angabe
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8.

1933.Hitler war Reichskanzler geworden. Der Reichstagsbrand hatte- eine

mate

Matie

Ihrer

lohende Fackel- dem deutschen Volke die Stunde angezeigt.Hatten es Alleerkannt? Leider Nein. Der Terror, der längst tobte, verstärkte sich.15-Unter den nächtlichen Opfern/ hatte sich auch eine Frau befunden, FanJankowski aus Köpenick . Sie war als Stadtverordnete bekannt, wurde so zer-Qualen bis zuschlagen, dass sie im Morgengrauen nur unter grössten XXXWohnung kam. Dort hatte sie noch soviel Kraft ihre Kinder auszuschicken,um die Menschen zu warnen, deren Namen bei der Exekution gefannen waren.nadiDann erst schickte sie um dem Arzt. Sie kam einige Tage später in einten dard

Krankenhaus, dann brachten tapfere Menschen sie zur Genesung an einenvorläufig

noch sicher scheinenden Ort. Einige Zeit später starb sie,( vielleichtan der schweren Verletzung der Nieren?

Als sich der Reichstag im Plenarsaal der Krolloper unter bewaffneter Besatzung

der Reichstags

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シル

durch SS und SA- zusammenfand, hatten sich einige Frauen der Fraktion

2.11

verständigt. Sie schrieben- jede für sich- Protokoll der Darstellung über

2.

die Misshandlung der Frau und einen persönlichen Brief, in dem darum ersucht

und an

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had.

wurde diese zerschlagene Frau( die sich jeden Abend an einer bestimmtenStelle melden sollte( sonst würde sie geholt!!!) in Ruhe zu lassen. DieseBriefe gingen an Hindenburg , Göring , Diehls, dem damaligen Polizeigewaltigendes a Naziregimes.andere. Clara hatte es übernommen, das Protokollan Göring zu geben.".... Janwohl Frau Kollegin, es wird eingeschrittenwerden." Eingeschritten? Im Juli 1933 wurde Clara nach langer Haussu-chung verhaftet. Fünfzehn Tage nazistische Haft hatten vollends genügtihre zarte Gesundheit so sehr zu erschüttern, dass ihr nur noch wenige Jah-re blieben./ Ihre kleine Familie und der enge Kreis derer Freunde mitdenen sie noch zusammen kommen konnte, denken mit Liebe und Bewunderungsie/an diese Zeit zurück, in der noch soviel Menschlichkeit und Gute ausstrahltegeAnfang Mai 1936 erschien in einer Berliner Zeitung ein schlichtes Inserat,das den Tod von Clara Bohm- Schuch meldete. War sie xxx von der Gestapovergessen worden? Fast schien es so.Zu der Totenfeier im Krematorium desFriedhofes in Baumschulenweg in XXXXX Write kamen ungezählte Ge-glücklichen/Fünfzehn-nossen aus der Zeit e/ Zusammenarbeitens. Waren es zehntausend? XXKK-tausend? Man wisste es nicht. Es wurde die grösste antfaschistische Demon-auschnitt/ deren zu/stration dieser Zeit. Aus einem Zeitungs, an ihrem 10 jährigendieTodestag viele erschienen, nehme ich eine Erinnerung eines Teilnehmers:" Als Clara Bohm- Schuch vor zehn Jahren beigesetzt wurde, spielte siehein ergreifender Vorgang ab.Tausende von Arbeiterfrauen standen amfVorplatz der Kapelle, die geöffneten Türen stelleten den Kontaktzwischen drinnen und draussen her. Plötzlich hob eine Frau einenStrauss roter Nelken empor und bat, ihn nach vorn zu reichen. Dieserspontanen Eingebung folgten alle; im Augenblick wurden tausenderoter Nelken über die Köpfe der Teilnehmer hinweg gereicht, den Sargder toten Frau zu schmücken, die ein so warmes Herz für ihre Mitmen-schen gehabt hatte."

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