Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
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Rosa

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korrespondiete sie, von Zimmer zu Zimmer, mit Eltern und Geschwistern, wobeisie punktliche Antworten verlangte. Die Familie Luxemburg gehörte zu dersehr schmalen Schicht jüdischer Grosskaufleute und Intellektueller, die sichaus dem allgemeinen, jüdischen Elend dieser Zeitepoche herauszuheben ver-\\ dev Fartemochte. Ihre geistig- kulturellen Interessen waren an mhach Deutschland ausgerichtet. Die zaristische Fremdherrschaft lastete schwer auf der Ge-samtheit der Bevölkerung. Rosa Luxemburg besuchte in Warschau das GymnasiumEs wird angenommen, dass das sehr junge Mädchen schon in dieser Zeit mitden revolutionären Strömungen Fühlung hatte. Es entsprach dem Zuge der Zeitund den politischen Verhältnissen, dass die polnische Jugend im Zare ptumden nationalen Unterdrücker sah und sich revolutionären Strömungen zuwandte.Wahrscheinlich war es der erziehliche Einfluss iher kulturell so starknach Deutschland tendierenden Familie, dass die so früh geweckten reveluti-onären Neigungen Rosas sich niemals steht auf die polnisch- na-tionale Sicht verengte. Ihr gaXXXX früher Anschluss an polnische AktionretolutionateBewegKas and hatte bald eine so starke Gefährdung ihrer Person zurFolge, dass das" Revolutionäre Komitee" beschloss, Rosa habe zu ihrer eigenenSicherheit den Boden Russlands zu verlassen. XXXXXXXte. Sie hatte gradedas Gymnasium mit Erfolg absolviert und war 19 Jahre alt. So gelangte sienach einer romantisch- abenteuerlichen Flucht nach Zürich , ein unerfahre-( als körperlich/ wird sie beschriebennes Kind, dazu klein/ unansehnliche Folgen ihres früheren Huftleidenszwangen sietragend, das sie zwang lahm zu gehen. Und doch erwang sie sich dort Kraftundihres Willens ihrer Intelligenz und ihrer bewussten Persönlichkeit sehrebense

Kawires Maintena

die

bald die Achtung der Studentenschaft und auch der dort lebenden politischen( politischen/Emigration. Ihrer Energie und/ Zielsicherheit verdankte sie sehr bald einen

nickt

angesehenen Platz innerhalb der polnisch- revolutionären Bewegung. Dabei bliebsie keineswegs stehen, die deutsche und französische Arbeiterbewegung hattees ihr angetan. Ihre Doktorarbeit machte sie über:" Die industrielle Ent-

wicklung Polens ". 188,** x Schon auf dem Internationalen Sozialistenkon-gress in Zuch 1893 hatte die junge Revolutionärin allgemeines Aufsehen erted.Aus den vielfältigen Wandlungen der polnischen Arbeiterbewegung war sschliesslich wieder eine neul politische Organisation hervorgegangen.Rosa hatte in Zürich inzwischen die Geschichte Polens , seine nationalre-volutionären und sozialistischen Bewegungen studiert, ohne dabei die theo-retischen Grundlagen der internationalen Arbeiterbewegung zu vernachläs-in engersigen. Das Resultat dieses Studiums, zugleich Zusammenarbeit mitder Führung dieser neuen polnischen ParteiкXXX deren führenden

zu

8pfen sie selber gehörte, war ein umfangreiches Dokument, ein Bericht anInternationalen/

diesen/ Sozialistischen Arbeiterkongress in Zürich .