Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
Keine Angabe
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Lu.a.

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93-198 020

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schlechtsstolz trägt eben nur zu gern den Sieg über die Prinzipien.Die Erkenntnis, dass die Befreiung der Frau nur durch die Frau selbsterkämpft werden kann, zeigt uns bereits, dass es in der Tat besondereArbeitsgebiete für Frauen gibt. XXXKI.....

\ ablehnend

Toni spricht auch von den Bestrebungen nach einer eigenen Frau-enpartei, die selbständige Listen zu den Parlamenten aufstellen will.Das sei schon deshalb unmöglich weilse,

Bei den Frauen aber sei gar keine Geschlechtssolidaritat vorhandenAber davon abgesehen, wie könnten der verschiedensten Anschauungen

So

4.25

unterschiedlichesich zu einer Partei vereinen Sie erinnert van die ganz verschiedenenden

Einstellung der Frauen zum Ehe- und Ehescheidungsrecht, zum Rechten

der unehelichen Mutter, wie z.B.die Post- und Telegraphenbeamtinnen$ 2.1.8auf ihrem 9.Verbandstag in Hamburg , mit 220 gegen eine Stimme beschlossen." Das Wesen des Beamtentums bedingt, im Gegensatz zu den freienBerufen, die Unterordnung der vollen Persönlichkeit unter Ge-setz und Sitte, die in der unehelichen Mutterschaft einen Makelsieht."Led ties 20 dola bid Besb ISWS 98ain twMan könnte in Versuchung geraten dauernd grosse Stücke aus dem Referatzu zitieren, um die Geistigkeit und den persönlichen Mut dieser Frauaufzuzeigen, ebenso die Lauterkeit ihres Denkens, wenn es nicht denRahmen der Arbeit sprengen würde. 1924 half sie unserer Sache sehrviel damit, dass sie das neue Jugendrecht in Zeitschriften interpre-dogstierte.* 1927 beteiligte sich Toni an der Diskussion über einen

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boin

aonde mi read amma ediVortrag von Dr Walter Friedländer über" Fürsorge für die schulentlas-sene Jugend unter besonderer Berücksichtigung der Hilfe für erwerbs-lose Jugendliche)** 3 Das Problem der erwerbslosen Jugend brannte unsdamals schon auf den Nägeln. Zu welchem Problem sie sich aber auchäussern mochte, sie wusste es zu gestalten, schöpfte aus einem grossenVorrat eines ernst verarbeiteten Wissens, das zur Erkenntnis geworden

war.

ht

In der Arbeiterwohlfahrt****, schreibt sie über" Die Reform

ihre/

des Eherechts". Sie stellt die Rechtslage dar, zeigt Stellungim

dazu auf, hat Verständnis für die Tragig x Lebens der Kinder auszerrütteten Ehen, kommt bei allem Für und Wider zu klaren Lösungen

*** Zeitschrift der Organisation Arbeiterwohlfahrt, Jahrgang 3, Januar_1928

** Reichstagung der Arbeiterwohlfahrt in Kiel , 1927.

** Gemeinde" 1. Juliheft 1924 Verlag Vorwärts, Berlin. Kommunale Praxis ebenda