Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
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Genossen gelegentlich gerne an ihre Mutter erinnerten, sie freute sich darüber und war dann in guter Stimmung. Emma Ihrer , Clara Zetkin wurden vonmarcheder Mutter sehr verehrt, Louise Zietz , Lily Braun , Eduard Bernstein , Berliner Lokalgrössen, auch Waldeck- Manasseauch Waldeck- Manasse u.a. waren ihr aus den Jugendein-drücken lebendig geblieben, sie hatte sie eben schon als Kind miterlebt.1890 Die Berliner Arbeiterschaft feierte zum ersten mal ihren erstenauf/Mai, entsprechend dem Beschluss/ dem ersten Internationalen Arbeiterkongress1889 in Paris . Es war nach dem Fall des Sozialistengesetzes, die Wogen dernoch nicht/Begeisterung gingen hoch. Elfriede, dieyachtzehnjährige, feierte mit.Es warein grosses Erlebnis, an das sie sich immer gerne erinnerte.

Im ersten Jahrzehnt ihrer Ehe verbot Krankheit ihr, sich mit ganzerörtliche/Person der Parteiarbeit zu widmen. Die/ Arbeit an ihrem Wohnbezirk: Baum-schulenweg bei Berlin , dazu der Besuch der Arbeiterbildungsschule, fülltensie in diesen Jahren aus. Die Genossen am Ort wussten, was sie ihnen alsFunktionärin wert war.Keine Kleinarbeit war ihr zuviel. Durch die Teilnahmean einem Schulungskurs für Rednerinnen( 1910) wurden dann aber alle Hem-mungen beseitigt. Sie stellte sich danach( trotz eines bösen Basedowle idens,das ihr zeitlebens zu schaffen machte) nun ganz in den Dienst der Arbeiterbewegung. Es waren vor allen Dingen die praktischen sozialen Aufgaben, diesie stark anzogen. In der Kinderschutzkommission fand sie das Arbeitsgebietdas sie fesselte, das sie aber auch bald über die örtliche Arbeit hinausführte. 1912 würde sie dann- als Vertreterin der Frauendemokratischen Vorstand des Wahlkreises" Teltow- Beeskow- Storkow- Charlotten-burg" gewählt. Es war ein Riesenwahlkreis, gemessen an der Wählerzahl an-derer Kreise, mit einem riesigen und interessanten Hinterland, wo es vielzu lernen gab.

grossen

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in den sozial-

Der erste Weltkrieg fand Elfriede bereit, sich mit ihrer ganzen Person indie so notwendige soziale Arbeit dieser Zeit zu stellen. Diese Zeit wardie Schule, die uns Frauen- auch Elfriede- für die Ausübung des passivenWahlrechtes beif machte. Nur wussten wir es damals alle nicht, dass diesesEreignis schon so dicht vor uns stand. Elfriede tat einfach das, wozu ihrHerz sie trieb. Im Jahr 1917 fanden wir sie im Parteivorstand von Gross-

dem Jahr der Parteispaltung

berlin , als Vertreterin der Frauen, d.h.beauftragt, die Frauenbewegung nach