striald
zum Mater
( i Geschichte der
Frauenbe
b e w cg un g
Die Frau. Jahrgang--- 1900/1901 Seite 122:
Eine sozialdemokratische Frauenkonferenz
hat in Verbindung mit dem
Heft 13, der" Dokumente der Frauen")" Zu dem neuen Organisations-dem dies-statut, das aufgrund der veränderten Vereinsgesetzgebungjährigen Parteitag vorgelegt werden soll, stellte die Frauenkonferenzfolgende Anträge:
1.In den Bundesstaaten, in denen XX den Frauen die Teilnahme anpolitischen Organisationen verboten ist, ist die bisherigeOrganisation der Vertrauenspersonen aufrecht zu halten.
2/ Die Vertrauenspersonen der Genossinnen sind überall, wo dieVereinsgesetze es nicht hindern, von den Organen der gemein-samen Bewegung, zu allen Arbeiten und Sitzungen als gleich-berechtigte Mitarbeiter heranzuziehen.
Ferner soll die Presse der Frauenfrage eine ständige Rubrikzuweisen und allen sie betreffenden Angelegenheiten einreges Interesse entgegen bringen.
Die Anträge bezwecken, den Frauen, denen in einer Reihe von Bundesstaatendie Teilnahme an politischen Vereinen verboten ist, bei einer eventuellenReorganisation der Partei nach dem System der Wahlvereine, die Mög-lichkeit zu geben, offiziell für die Partei tätig zu sein, und mit-bestimmenden Einfluss auf die Führung der Geschäfte auszuüben.
Die Anträge wurden vom Parteitag angenommen.
Ebenso Entschliessungen sozialpolitischen Charakters, z. B. Wöchnerin-nenschutz:" vier Wochen vor der Geburt....'
Stellungnahme zur bürgerlichen Frauenbewegung
" Die Frau" sagt, die Haltung sei prinzipiell wie in Gotha geblieben.Von einem Zusammengehen sei nicht die Rede.
Dagegen heisst es:" es soll nicht länger verpönt sein, wenn die
EINE ODER ANDERE Genossin hier und dort mit-arbeitet, wenn sie es aus sachlichen Gründenfür richtig hält, bleibt das dem Takt der Ein-zelnen überlassen.
11
Frau sagt: Henriette Fürth scheint das für symptomatisch zu haltenund sich etwas davon zu versprechen.
Zur Geschichte dise
Frauenkewegung