Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
Keine Angabe
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Sozialpoltischer Gesetzentwurf der Regierung legt nicht einmal den 10-stundentag für alle Fabrikarbeiterinnen ohne Ausnahme enthalten.

Für die Arbeiterschaft neues Kampfziel.Alle Anträge der Sozialdemokratieauf diesem Gebiet. Und Nachteile des Reg- entwurfs klar gemacht. Wir habenden Willen der Frauen auf Verkürzung der Arbeitszeit zum Ausdruck gebracht10stundentag nur Etappe zum 8stundentag. Offentl.Versammlungen mit Re-Frauen,solution. Wert des gesetzlichen Schutzes klar geworden. Willen zumTrotz.Merkblatt: Frauenschutz, Jugendlichenschutz. Dadurch die geltendenBestimmungen zur gründlicheren Kenntnis. Was man hat, muss man ausnutzen.In den Leseabenden wurde das wichtige Merkblatt besprochen. Werkstuben-sitzungen, Besprechun, Verteilung. Zugleich Wert der gewerksch. OrganisationGewerkschaften ersuchen Genossinnen um Referate, Frauen begehrt.Boykott der Jandorfschen Warenhäuser. 146 organisierte Hausdiener warenausgesperrt. Erfolgreiche Beendigung des Kampfes..

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Uebrigens Beschluss des letzten Gewerkschaftskongresses zum Boykott,wurde für Genossinnen interessant. Jederzeit zur Unterstützung bereit.Theoretische Schulung kein Stillstand, Lese, Diskussionsabende. Bildungs-vereine. Zahl der Abende im ständigen Steigen begriffen. Genossen wollensie auch dort, wo Frauen Mitgl.sein können. Auch Teilnehmerzahl wächst stKenntniss.Gewandtheit, Frauen selber Lehrende.-Unter grundsätzlichen undpraktischen Bedingungen, wie in Mainz ( Frauenkonferenz) beschlossen.Vereinsgesetz spricht Entrechtung der Jugendlichen( 18) aus Frauen Neue Auf-gabe. Vor allem: Bewusstsein der Erziehungsverpflichtung.Eigene Kinder.( Referat Schulz und Zeitkin in Mannheim 1904)

Genossinnen beteiligt an den Arbeiten der Bildungsausschusse. Vortrags-zyklen.Unterrichtskurse. Anregung von der Zentrale.

Kinderschutzkommissionen. Grosses Wachstum. Berlin . Dresden vorbildlich.Soziales Verstehen geschult. Wächst.Hingebungsvolle Energie. Wegweiser.Einwirkung auf Schulämter: Keine Erlaubnis, z.B.zum Christbaumverkauf u..Weihnachtshandel vielseitig. Eingesetzt für Krippen, Kindergärten. Frei-sinnige Berliner Mehrheit lehnte ab. Forderungen auf Fürsorge und Pflegefür Säuglinge. Säglingssterblichkeit, erschreckend hoch. Durch sie, mancheMassnahme in Richtung unserer Forderungen. Wir haben Genossinnen erst

Augen geöffnet für Notwendigkeit mancher Massnahmen, sie lernen es nun imvergleichen mit eigenem Leben.