Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
Keine Angabe
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3.

Zu dieser Debatte trugen Adelheid Popp und Glastemperamentvoll bei-----

das ihrige sehr

ein Mann von FormatFanny Blatny will nicht Schumeier etwas. er seigewesen---- Er hat sich auch später von diesen Anschauungen vollkommenfreigemacht.--- Es lag ihr nur daran, die geladene Atmosphäre wiederzugeben. ///

Ein Jahr später 1893 XXX der Internationale Kongress inZürich Anfang August,( Dorthin waren zwei Frauen aus Oester­ reich delegiert) haben die Delegierten Oesterreichs das all-gemeine Wahlrecht auch für die Frauen gefordert.

/// Aber-- sagt F Bl.: bei so geballten Stimmungsunterschieden konntenkeine raschen und gewaltigen Fortschritte gemacht werden.--- Gegendie Frauenbewegung wirkte sich auch die Haltung aus, die den" Arbei-terbildungsvereinen" so nachteilig war.--- Das Verschwinden war wohlim Intresse des Ausbaus der Partei eine Notwendigkeit.---- Weil gradedie undifferenzierten Vereinen Sammelbecken für Indifferente---- Auch der Männerhochmut gegen die" rückständigen Weiber" konntesich hier am besten abschleifen.

Es war schon viel" 2500 Arbeiterinnenzeituneitung

diesen Umständen.

waren.

in die Provinz-- unter

Die Frauen nahmen in vielen Tausenden an Wahlrechtsdemonstrationenund Maifeiern teil----- diese Bewegung steigerte sich grade in denJahren nach 1893---- Das gab Gelegenheit zu grossen Agitations-fahrten Anfang 1893 zu den Textil- Tabak und Porzellanarbeiterinnen.Mährisch- Schönberg / Mährisch- Sternberg/ Brunn/ Reichenberg/ Karlsbad /Bautsch usw, usw. gut besuchte und aufregende Versammlungen. Behördenaus dem Häuschen/ Böse Rote--- lammfromme Arbeiterschicht eindrangen.Versammlungsverbote/ Auflösungen/ Sabotage der angemeldeten Vereins-gründungen/ gerichtliche Verfolgungen/ auch der Rednerinnen wegen Ruhe-störug /// Relionsbeleidigungen/ Majstätsbeleidigungen/--- Wie erlebtendiese Zuhörerinnen das? Es war aufwühlend.//// Da stand eine ihresgleichund redete frank und frei

über die Ungerechtigkeit in der bürgerlichen Gesellschaftüber das doppelt gedrückte Dasein der weibl Proletarier

über die frohe Botschaft des Sozialismus

/ en

Auch für die Rednerinnen von damals etwas Ausserordentliches----selbst kaum erweckt--- dann auf ungepflugten Boden---- es war jungeSaat, die sie in lauschende, harrende Seelen gaben. Ueber neues/ denkendesWelterleben /// lohnte es sich----- eine Ewigkeit in klappernden Bummel-zugen---- von einem Bertchen ins andere pilgern--- stundenlang in engen,raucherfüllten Gaststuben sprechen---- in armseligen Gastbeitten kinder-reicher Familien nächtigen---- von Gendarmerie Bezirkshauptleuten gehetzt---- Fast keine Reisediäten-- notdürftig zwischendurch Hunger stillen---Fahrtkosten aus Tellersammlungen.

( Im" Gedenkbuch" dargestellt von Anna Boscheck/ Lotte Glas- Pohl/ undSophie Jost //// Seite 17)

Bald traten die" erweckten Frauen" aus den neuen Lokalvereinen in diegleichen Fussstapfen.

Mitglieder kamen in 7-14 Tagen zusammen. Regel: viele Männer und wenigFrauen--- aber aktive Frauen als Rednerinnen.

Gemeindevater sagt: Es ist immer interessant und man kann viel lernemaber was wir wissen wollen, das sagen sie nur in ihren" separaten Zusam-menkünften".( Er u.a.hatte Auftrag zu berichten, nach oben)

Böhmisch- Mähren mit viel Industrie in der Frauen beschäftigt waren. Es

gab gelegentlich Lohnbewegungen und Streiks, auch Solidaritätsaktionen,Aufblühen und Zusammenfallen der Vereine( Personenfrage. Wenn eine Frauerkrankte, fie alles zusammen usw.