Akte 
Manuskripte und Material zur Geschichte der Frauenbewegung
Entstehung
Keine Angabe
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Sie brachten die Freude an der soliden geistigen Arbeit mit----und den anmutigen Intellektuellemtypus.

Amalie Pölzer zusammen mit Schlesinger Verfechterin der Politisierungdes Frauenkampfes und der bedingungslosen Gleichberechtigung derGeschlechter-ohne Wenn und Aber-( ein Unterfangen, das damals in derPartei viel zähen Widerstand und unaus rottbarem Mannerhochmut

begegnete

Emmi Freundlich bildete sich- indem sie den Boden Mährens buchstBlichumackerte, zur genauesten Kennerin der sozialen Verhältnisse derArbeiterinnen, zur ideenreichsten Amregerinnen sozialpolitischer Ein-richtungen aus.

Gabriele Proft , spätere Parteisekretärin, machte um 1900 noch dieersten Gehversuche im Heimarbeiterinnenverein in Ottakring ..

Nach dieser ersten Reichs frauenkonferenz waren die objektiven Voraus-setzungen noch nicht geändert.Arbeitszeit 11 Stunden. Heimarbeit,Wochenverdienst 4010 Kronen, Stumfheit natürlich.

Der Organisation fehlte es an Geldmitteln. Entschlossene Frauen die rreden konnten standen wenige zur Verfügung.

Die meisten Parteileute glaubten( nicht ohne Grund) nähere Sorgen zuhaben, als die mühselige Förderung der Frauen.

Nur die starken Impulse( Frauenkonferenz ausgehend) 1899 u.1900Auflageerhöhung der Arbeiterinnenzeitung.

und

Die Zahl der Frauen in Gewerkschafts- und Bildungsvereinen stieg.Neue X* X** I******* Frauenaktionskomitees, Frauensektionenweibliche Vertrauenpersonen meldeten sich, beim Reichskomitee.( 170)Arbeiterinnen der Textilbranche kämpften für ZehnstundentagAnmerkung: 1899 ereigneten sich 17, und 1900 vierzehn% allerStreiks in Betrieben mit vorwiegend weiblicher Be-legschaft.

Maifeiern, Demonstrationen gegen den Zollwucher, Zuckersteuer, Paragraph14 XXX Regimes(?) Militarismus, fanden in Frauen starke Stütze.Mitglieder des Reichskomitees fuhren werbend, anfeuernd durch das Land

Regionale Arbeiterinnenkoferenzen.

bahnten überlokalen Zusammenschluss

Bezirkskomitees und ein Netz von Korrespondentinnen.

Bildungskurse krönten alle mühselige Organisationsarbeit. Im Oktober1899 Adelheid Popp Turnee durch Bezirk Turn/ Probstau/ Isergebirge mitvielen Orten.

Dabei aber Rückschläge. Reichssekretär Skaret an den Parteitag:" Die Frauenorganisation windet sich schlecht und recht durch" 1900

Januar

Ein Jahr später alles zusammengeschmolzen, bis auf die Hälfte.1902 im Isargebirge keine organisierte Glasarbeiterin mehr.Eine gewerkschaftl.Arbeiterinnenkonferenz in Nordhöhmen glich derHeerschau" der Schau über ein geschlagenes Heer."

Der Bericht des Frauenreichskomitees an den Parteitag 1903 klangin den SOS- Ruf aus:" Wo die vielversprechendsten Ansätze vorhandenwaren, ja selbst, wo die ganze Organisations- und Agitationsarbeit in einfestes System gebracht war, liegt heute alles darnieder. Wo 5-600organisierte Arbeiterinnen waren, sind heute kaum 100Nur noch die Tabak- oder Heimarbeiterinnen bestehen.Krise bei den Porzellanarbeitern? Sysiphusarbeit 3

War-nach der Agitation- den Genossen überlassen------ Siend dieserSysiphusarbeit nicht gewachsen, können nur Frauen tun.