8₁
man
auch erwarten, dass die Genossen sich( mit ganzer Kraft) gegendie Schande des/ Paraphen/ 30 des Vereinsrechtes wenden würden
der
die Frauen wie Schwachsinnige und Unmundige vom politischen Ver-einsleben ausschloss und dass sich die Partei auch des allgemeinenFrauenwahlrechtes anne hemen würde----- die theoretische Anerkennungim Parteiprogramm war da.
Ohne Frauenwahlrecht konnte es keinen gesellschaftlichen Fortschrittgeben.
Referate И von Adelheid Popp und Emmi Freundlich zu dieser Fragebrachten das zum Bewusstsein Wo??? Parteitag?
1911 und 1913 waren die vierte und die XNXX fünfte Reichsfrauen-konferenz
MXXXXX** X* X** X** X Nationalistischer Lärm, militärische und kapital-listische Scharfmacherei übertönten die Forderungen der Frauen.
September 1906 hat sich Viktor Adler im par; amentarischen Wahlreform-ausschuss entschieden zum Frauenwahlrecht bekannt.
Nachdem haben die Abgeordneten der Partei im Reichstag und den Land-tagen Vorstässe unternommen.
Zweimal war es gelungen eine Aenderung des Paragraph 30 durchzubringen,einmal wurde es annuliert durch vorzeitigen Sessionsschluss, dasandere mal brachte das" Herrenhaus " den Beschluss zu Fall.
Sie erzielten eine Menge sozialpolitischer Erleichterungen für diearbeitenden Frauen auf gesetzlichem Wege.
Das rapide Wachtum der Frauenorganisation und ihre Stetigkeit bewiesseit 1909 Reichenberger Parteitag
dass feste Formen, feste Beitragsleistungen, feste Rechte und Pflichtenkeineswegs ein Hindernis, sondern durchaus ein Ansporn zum Anschlussbedeuten und dass sich neue Aufgabenkreise und feinere Differenzierungenmit Vorliebe sich grade aus dieser Grundlage ergeben.
Die dreissig oder vierzig Heller Monatsbeitrag, die einheitlichen Frauenmarken und-legitimationen die seit 1909 die Frauen zu vollwer-tigen Parteimitgliedern machten,und Landesvertretungen
abführten
die zwei Heller
die Reichs-für jeder Organisierte an die Frauenkomitees
das 1909 errichtete, von Gabriele Proft geleitete Frauensekre-tariatwaren Klammern und Nieten, die das Einzelmitglied fest ans Ganze banden
Anmerkung: Aus diesem Grund sprach sich auch die Frauen-Reichskonferenz von 1911, als die Aufhebung des Paragraphendreissig und damit die Eingliederung der" Freien Frauenor-ganisationen" in die allgemeinen Wahlvereine unmittelbat be-vorzustehen schien, in ihrer überwiegenden Mehrheit für eineseparate Kassaführung der Frauen aus; nur sie gewährleisteteeben jene saubere Abgrenzung der Arbeitsgebiete, die nun ein-mal für deren gründliche Beackerung notwendig ist.
Eben noch unfähig, sich vom Mutterboden der Gewerkschaften loszureissen,schaltete sich die Frauenbewegung( 1907) energisch in die Interna-tionale ein. Stuttgart 1907/ Kopenhagen 1910/ Kongress. Sehr aktiveMitarbeit.--- Schafte im Lande ein politisches, gewerkschaftlichesund genossenschaftliches Komitee. Emmi Freundlich