Akte 
Manuskript "Leben und Arbeit"
Entstehung
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nehmen, Rat zu geben, Rednerinnen zu vermitteln, überhaupt die sozia-listische Frauenbewegung zu unterstützen. Sie löste diese Aufgabezusammen mit der Redaktion der" Gleichheit", der sozialdemokrati-schen Frauenzeitschrift, deren Redakteurin Klara Zetkin war. Marga-gehabtrete Wengels hatte dieses Amt bis 1899 inne, als sie dann von Otti­ lie Baader als" Zentralvertrauensperson der Genossinnen Deutschlands "abgelöst wurde. Nun war Margarete Wengels noch immer für den Berli­ ner Osten verantwortlich, und keiner der so erfahrenen Sozialdemo-kraten hatte sich bei der Installierung unserer Leseabende daran er-innert!

Zum Schluss der so stürmisch begonnenen Sitzung löste sich alles inWohlgefallen auf. Ob Margarete Wengels begriffen hatte, dass wir" Provinzküken" von ihr nichts wissen konnten, habe ich nie erfah-ren. An diesem Abend waren wir nur die unbotmässigen Sünderinnen. DerSchluss aber war: weiter machen. Wir Frauerb bekamen noch den dringen-den Rat, die" Gleichheit" zu abonnieren, die Versammlungen des Ber­ liner Frauen- und Mädchen- Bildungsvereins zu besuchen und uns dortals Mitglieder eintragen zu lassen. Das erste und zweite haben wirbefolgt, das dritte nicht."

+

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und

Gründe:

hatte ganz persönliche* x* x* x* x. Elisabeth warneunzehn Jahre alt geworden hatte sich mit Christian Michael GustavUnd als Folge davonRoehl anbefreundet. Beide heirateten im Frühjahr 1907,

Abenied elfen Lisbeth mit ihrem Mann und Marie mit ihren Kindern

XXXXX

gemeinsam nach Schöneberg bei Berlin ,

" An unserer Kameradschaft hatte das nichts geändert, im Gegenteil,sie wurde immer tief er. Unsere wirtschaftlichen Verhältnisse ver-Mit derbesserten sich durch diese Ehe nicht. чж**** Absicht, zusammen zuleben, Verantwortung gemeinsam zu tragen, gemeinsam zu lernen undErfahrungen zu sammeln, uns mit der sozialdemokratischen Bewegungbekannt zu machen, in ihre Theorie einzudringen, uns mit ihrem Ide-alismus zu verbünden und stets das Unsrige dazu zu tun, waren wirschon nach Berlin gegangen. Es lag für mich, mit meiner bitterenFrauenerfahrung, als Mutter von zwei Kindern und fast zehn Jahreälter als die junge Kameradin an meiner Seite, ein grosser morali-scher und ethischer Wert in dieser schwesterlichen Kameradschaft.Dankbar trug ich die xxxxxxяж* Verantwortung und empfand die morae-lische Hilfe, die für mich in dieser Verbindung lag, mit dem glei-chen Gefühl. Leicht war, der Lebenskampf nicht für uns. Das Schicksal