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Partei sekretärin in Köln
At der erste Weltkrieg
Der Entschluss vm Marie Juchacz , als Parteisekretärin nach Köln zu gehen, war ihr schwerer gefallen, als es nach aussen hin den An-schein hatte.* x* x* x* x* x* x* x* x* x* x* x* x* x* x* xxpf Sie war nie-mals von dem" Brennenden Ehrgeiz" besessen gewesen, ein Parteiamtzu haben. Der Motor, der sie trieb, sich mit den politischen Zusam-menhängen zu beschäftigen, in die Ideologien der politischen Parteieneinzudringen, die Aufgabe der sozialdemokratischen Bewegung zu ihrereigenen xxixxxx zu machen, erhielt seine Nahrung nicht aus der Sehn-sucht nach politischen Ehren und Auszeichnungen, sondern aus dem Welt
bild, das sie sich auf Grund ihrer häuslichen und Distigen
aber
Entwicklung selbst und mit sehr viel jugendlicher, wennauch oft frühreifer verstandesarbeit zusammengebaut hatte.Und jetzt sollte sie nach Köln gehen, in eine wenn auch nicht hoch,doch ausreichend bezahlte Parteifunktion, sodass sie und ihre beidenKinder nicht mehr von mühseliger Heimarbeit leben müssten. Sie könntesich ganz ihrer politischen Arbeit hingeben, würde Kontakt mit wichtigen Menschen bekommen und durch die intensive Arbeit ihren kleinenBeitrag zu dem grossen Ziel der Verwirklichung sozialistischer Idea-le leisten.
Had Was würde aus Elisabeth? Dem Jungen? Und der Ehe? Sie, Marie,war jetzt 34 Jahre alt und eine reife Frau, die vom Leben nichtsanderes mehr erwartete als die Begegnung mit grossen und schönenpolitischen Aufgaben, und wenn sie es konnte ja
nicht anders
sein auch noch so schwer waren, so sollte ihr das nur recht sein.Die Kinder, Lotte mit und Paul mit acht Jahren, könnten vorerstnoch in Berlin bleiben. Elisabeth war ja sowieso ihre zweite Mutter.Ausserdem hätte Elisabeths fünfjähriger Sohn nur ungerne auf seineihm liebgewordenen Geschwister verzichtet. Es wäre auch möglich, ei-ne kleine finanzielle Hilfe von Kölh aus nach Berlin zu schicken,denn Lisbeth würde ja vorerst noch auf Heimarbeit angewiesen sein.Wenn Marie und Elisabeth zu dieser Zeit gewusst hätten, dass JeanMeerfeld und Adolf Hofrichter schon eine politische Aufgabe auch fürElisabeth vorbereiteten, wäre ihnen manche harte Überlegung und auchElisabeths Mannunangenehme Unterhaltung mit erspart geblie-