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Manuskript "Leben und Arbeit"
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Einem Teil der heute lebenden älteren Generation werden die Nameneiner Reihe der damals öffentlich bekannten Persönlichkeiten geläufigsein, die allein dem damaligen Arbeitsausschuss und dem Beirat ange-hörten. Es waren u.a.: Marie Juchacz als Leiterin des Arbeitsausschus-ses. Johanna Heymann als Sekretärin. Fr. Bartels als Kassierer undMax Fechner als sein Vertreter. Elfriede Ryneck und Ernst Schulze vomADGB ( Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund ). Hedwig Wachenheim , Re-gierungsrat im Reichsministerium des Innern . Generalkonsul M. Schle-singer. Anna Nemitz , M.d.R.( Mitglied des Reichstags). LandeshauptmannDr. Caspari aus der Provinz Grenzmark . Karl Schulz vom Verband derKrankenkassen Gross- Berlin. Gertrud Hanna , M. d. L.( Mitglied des Land-

tags.

Im Beirat waren: Marie Ansorge , Neusalzbrunn in Schlesien . Lore Ag­ nes , M.d.R., Düsseldorf . Clara Bohm- Schuch , M.d.R., Berlin . Lina Ege,M.d.L., Frankfurt/ Main . Stadtrat Dr. Friedländer, Berlin . August Frö­ lich , M.d.R., Weimar . Peter Grassmann , M.d.R.( ADGB ), Berlin . Prof. Dr.Grotjahn, Berlin . Alfred Henke , M.d.R., Berlin . Paul Hirsch , M. d. L.,Berlin . Dorothea Hirschfeld , Ministerialrat im Reichsarbeitsministe­ rium , Berlin . Else Höfs , M.d.L., Raxkinx Stettin. Elisabeth Kirsch-mann- Roehl, M.d.L., Köln . Albert Kohn , Allgemeine Ortskrankenkasse,Berlin . Stadtarzt Dr. med. Korach, Berlin . Bertha Neumann- Lawatsch,M.d.L., Breslau . Anna Matschke, Berlin . Christopg Pfändner, Reichsbundder Kriegsbeschädigten, Berlin . Antonie Pfülf , M.d.R., München . Minna Schilling , Döbeln in Sachsen . Afele Schreiber- Krieger, Berlin . Louise Schröder , M.d.R., Altona . Heinrich Schulz , Staatssekretär im Reichs­ ministerium des Innern , Berlin . Stadtmedizinalrat Dr. Silberstein, Neu­ kölln . Enny Stock, Berlin . Dr. med. Laura Turnau, Berlin . Minna Toden­ hagen , Gross- Berlin. Stadträtin Klara Weyl , Berlin . Frau S. Wronsky,Archiv für Wohlfahrtspflege, Berlin . Stadtrat Wutzky, Berlin .Welchen Umfang die Organisation der Arbeiter- Wohlfahrt schon nachviereinhalbjähriger Tätigkeit hatte, geht aus der Tatsache hervor,dass im Juli 1924 dem Hauptausschuss zweiunddreissig Bezirksausschüsseangeschlossen und 1200 Orts- und 50 Kreisausschüsse gemeldet waren,nicht gezählt die Vielzahl der Vertrauensmänner in den kleineren Or-ten.

Zwei

[ Reichstagungen und Reichskonferenzen draw

Noch nicht x Jahre nach der Gründung der Arbeiter- Wohlfahrt konnte-am 15. September 1921 in Görlitz eine grosse Richstagung stattfinden:" Sie war ein Erlebnis für alle Teilnehmer, die aus dem ganzen Reich zu-sammengekommen waren"- so schreibt Marie Juchacz ." Die Beteiligungwar viel grösser, als man erwarten konnte. Viele kamen trotz der un-günstigen Zeit auf eigene Kosten, weil noch keine pekuniär leistungs-