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Acker- und Gartenland, einigen massiven Gebäuden, die voneinander ab-gelegen sind, bot besonders günstige Möglichkeiten für eine mannig-fache Gestaltung des geplanten Heims."
Vielleicht genügt ein kleines Streiflicht, um zu zeigen, wie sich dieErrichtung zum Beispiel von Kinderheimen auf die jugendlichen Bewohnerauswirkte. Als am 6. März 1926 der Bezirksausschuss Berlin die erstenBerliner Kinder in das gerade fertiggestellte August- Bebel- Heim in dieSächsische Schweiz schickte, schrieb ein Kind schon am nächsten Tageine Postkarte nach Hause, auf der nur dieser eine Satz stand:" Hier hat jedes Kind sein eigenes Bett!"
Überall im ganzen Reichsgebiet waren eine Fülle von Heimen aller Artund für alle Zwecke entstanden: Heime für Mütter, Frauen und Mädchenzu reinen Erholungszwecken, ebenso für Männer und Jungens, Häuser fürpsychopathische Kinder, Kindergärten, Ferienkolonien, Säuglingsheimeusw. Darüberhinaus nahm sich die Organisation der Jugendgerichtshilfeund der Schutzaufsicht an. Im Zusammenhang mit diesen wachsenden Auf-gaben wuchsen auch die Probleme des Ausbildungswesens:
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" Aus vielfachen Gründen wurde eine Zentralisierung des Ausbildungswe-sens für Wohlfahrtspfleger und-pflegerinnen angestrebt. Das wachsendeInteresse in den Kreisen unserer Organisation für die soziale Arbeit,die Schwierigkeit der Mittelbeschaffung für die langdauernde und ver-hältnismässig kostspielige Ausbildung forderte sowohl eine sorgfältige-re Auswahl der Auszubildenden, als auch eine Fülle von Massnahmen zurUnterbringung von zukünftigen Sozialbeamten und-beamtinnen. Der Werteiner guten hauswirtschaftlichen Durchbildung sowie einer guten Allge-meinbildung war die Veranlassung zur Beschaffung von Schülerinnenplät-zen in unseren eigenen Anstalten und zur Anbahnung von Verhandlungenmit nahestehenden und befreundeten Organisationen, deren Heime zum gleichen Zweck zur Verfügung zu stellen. Eine stattliche Zahl von Anwärte-rinnen für die sozialen Berufe wurde im R* x** kкядякк Jahre 1926 ent-weder als Schülerinnen in hauswirtschaftliche oder pflegerische Vor-bildung gegeben oder bereits auf die Wohlfahrtsschulen entsandt. Ineinigen Städten wurden Kurse für die Vorbereitung zur schulwissenschaftlichen Prüfung, die eine in gewissem Grade berechtigte Forderung deraufnehmenden Wohlfahrtsschulen, Kindergärtnerinnen- und Hortnerinnen-seminare usw. war, abgehalten."
Als Marie und Lisbeth sich einmal über das Problem der ehrenamtlichenMitarbeiter unterhielten, wurde deutlich, dass diese Mitarbeiter eben-falls eine Ausbildungsmöglichkeit erhalten müssten, da sie sonst hin-ter der Entwicklung der Dinge zwangsläufig zurückbleiben müssten. Ohne