269—Obwohl im Huus von Robert Kirschmann zeitweilig fünf menschen zusam-men leben mussten, kam es auf diesen Zuwachs ja nicht an, denn es wür-de bestimmt nur ein Übergangszustand sein.„notürlich auch Kathe Fey, dieEs muss noch erwähnt werden, dass sich in den saarländischen und fran zösischen Emigrationsjahren###ichter an Marie und Emil ange-schlossen hatte; eine stille junge Frau die in der Arbeit für dieBa Sozialdemokratische Partei grossgeworden war. Die selbstverständliche Hilfs-bereitschaft, mit der sie in der führen Emigrationszeit Marie und EmilDueltzur Hand ging; mochte siexzum vollwestigen mitglied der HausgemeinschaftJochacz-Kirschmann. Die gemeinsamen, meist sehr harten mitbitteren Erlebnisse hatten diese drei Menschen so zusammenge-schmiedet, dem Raethe Fej ohne grone Worte einfach da zugehörte.Das war gut und wichtig für Dane und Emil, und sollte späterdasnoch wichtiger sein werden, als Marie und Emil in diesen9 Wochen der überfahrt von Martinique nach New York jemalsfür möglich hilfen.
und Kaete Fey/bei Emils Bruder Robert und seiner Frau Ida[Marie, xxx Emil/wa_ren vorerst zwar/gut aufgehoben, aber doch von derzinzeleiteUnruhe getrieben, Schritte zu unternehmen, um möglichst schnell denAufbau einer Existenz in Angriff zu nehmen. Sie hatten nicht damit ge-rechnet, dass erst einmal die Verwaltungsbürokratie der USA über siehereinbrechen und sehr viel Zeit beanspruchen würde. Mit einem proviso-rischen Visum waren sie angekommen- als Deutsche oder Staatenlose-inzwischenund die USA befanden sich mit Deutschland im Kriegszustand. So wurdensie zuerst einmal als"alien enemies" registriert, mit beschränkterAufenthalt angenehmigung und ebenso beschränkter Bewegungsmöglichkeit.Das hinderte sie aber nicht, sofort Erkundigungen einzuziehen, um fest-zustellen, wo sich Freunde von früher befinden könnten. Einer dieserFreunde, Wilhelm Sollmann , den Marie ja schon aus ihrer ganz frühenZeit in Köln kangte, hatte eine Professur an einer Quaeker-Universitätin Pendle Hill. Der Kontakt zu ihm war sehr schnell hergestellt, undSollmann informierte umgehend Hertha Kraus , die beim"America FriendsService Committee in Philadelphia in Pennsplvanien als"Consultant " tä-tig war. Marries und Emils alter Freund, Hans Hirschfeld , hatte sich indieser Zeit ebenfalls mit Hertha Kraus in Verbindung gesetzt, um fest-