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in einer Antwort an mich nicht darauf einzugehen.- Aber ich kannIhnen mitteilen, dass ihm Ihre klugen politischen Urteile überAufbau, Volkszeitung, Einstellung der Menschen in der Selfhelp undähnlichen Kreisen sehr gefallen hat Mir auch! Ich war richtigfroh darüber, weil ich es hoch einschätzen muss, wenn jüdischeMenschen mit ihren Erfahrungen gute und objektive Beurteilerbleiben.
Sie können sich wohl vorstellen, dass*** X* XX** X** XX** й es jetztanfängt mich zu quälen, dass ich noch immer nichts von meiner Tochter Lotte, von meinem Sohn Paul und seiner Frau und den Kindernerfahren konnte. Ich gab mir selbst grosse Mühe, etwas zu hören,aber bisher vergebens. Mein Sohn war ja dicht bei Metz auf einerFarm tätig, und es ist wohl anzunehmen, dass er noch zum Soldatengemacht oder zu einer anderen militärischen Arbeit gezwungen wur-de, und ich kann mir nicht denken, dass er noch dort ist. Da die-ses Gebiet noch bis vor kurzem als Operationsraum behandelt wurde,ist Post dahin noch nicht zugelassen.
Auf der anderen Seite hören wir von Freunden, die wir in Frank reich zurücklassen mussten, weil keine Visen für sie zu haben wa-ren oder andere unüberwindliche Hindernisse vorlagen, eine ganzeMenge. Manche wurden aufgegriffen und deportiert, die Familienblieben zum Teil in bitterster Not zurück und leben noch immer un-ter den schlimmsten und notdürftigsten Verhältnissen. Zum Teil sinddie Freunde tot, manche tauchen plötzlich wieder auf, krank undverhungert. In der Regel werden sie, wenn sie noch lebend in einemLager waren, zurückgehalten, aber gelegentlich rutscht jemand dandoch in einen Transport mit hinein. Manche waren bei den Maquis,andere sind mit Hilfe französischer Freunde auf dem Lande verstecktworden, manchen gelang es, mit Hilfe französischer Papiere überdie Zeit zu kommen. Durch die persönlichen Verbindungen, die manhier in New York pflegen kann und durch die Beziehungen, die wirzu den Committees verschiedener art hier haben, werden uns Adresserund nähere Lebensumstände der sozialistischen politischen Flücht-linge in Frankreich nach und nach alle bekannt. Es hat sich schonein recht lebhafter Briefverkehr zwischen den Freunden hüben unddrüben entwickelt und die individuelle Hilfe von Mensch zu Menschist im Gange. Dabei stellte sich aber doch heraus, dass darüberhi-naus etwas Richtiges organisiert werden muss, damit die, die sichbis jetzt aufrecht erhalten und schlecht und recht durchgeschla-gen haben, nicht zuletzt doch noch vor die Hunde gehen. Die Fran-zosen als Menschen sind im Durchschnitt alle sehr hilfsbereit, und